Bezahlbarer Wohnraum? Kaum möglich für Familien!

bezahlbarer Wohnraum

Foto: Freepik

Ihr Lieben, seit zwei Jahren sucht Miriams Familie eine Wohnung zum Kauf, denn die Miete, die sie jeden Monat zahlen, würden sie lieber in ein Eigenheim stecken. Doch bezahlbarer Wohnraum ist rar und so steigt der Frust von Woche zu Woche. Wir haben mit ihr darüber gesprochen…

Liebe Miriam, ihr sucht seit zwei Jahren eine neue Bleibe. Erzähl erstmal ein bisschen was über eure Familie.

Wir sind eine fünfköpfige Familie mit Zwillingsmädchen, 6 Jahre alt, und unserem Sohn, 3 Jahre alt. Mein Mann ist 40 Jahre alt, ich bin 42. Seit drei Jahren leben wir wieder in unserer alten Heimat Aachen. Zuvor haben wir zwölf Jahre in Köln gelebt, mit zweijähriger Unterbrechung in Mailand. Aus Köln sind wir aber aus verschiedenen Gründen weggezogen. Unter anderem, weil wir wieder näher an der Familie und unseren Freunden sein wollten. Aber der Hauptgrund, weshalb wir wieder nach Aachen gezogen sind, war die Hoffnung, dass wir bezahlbareren Wohnraum bzw. Eigentum finden, da die Preise zu der Zeit in Köln immer weiter gestiegen sind.

Mein Mann ist IT-Spezialist und arbeitet fast ausschließlich im Homeoffice. Ich bin Schneiderin und seit einem Jahr am Theater angestellt, nach fünfeinhalb Jahren Pause wegen Elternzeit. Nebenbei bin ich zusammen mit meiner Schwester noch selbstständig. 2013 haben wir ein Label für Baby- und Kinderkleidung gegründet. Zur Zeit stecken wir aber wenig Zeit und Arbeit da rein, da unsere Prioritäten sich etwas verändert haben. 

Wie lebt ihr momentan und warum passt das nicht mehr?

Zur Zeit wohnen wir in einer 4-Zimmer-Altbau-Wohnung, haben 120 Quadratmeter. Die Wohnung ist groß, aber die Aufteilung ist leider sehr schlecht. Großes Wohnzimmer und Schlafzimmer, aber nur ein Kinderzimmer für alle drei Kinder. Das vierte Zimmer ist das gemeinsame Büro/Atelier von mir und meinem Mann. Großartige Veränderungen, z. B. Wände einziehen, kann man in dieser Wohnung nicht vornehmen. 

Wir wohnen seit drei Jahren in dieser Wohnung und zahlen circa 2500 Euro pro Monat, auch bedingt durch die sehr gute Lage. Die hohe Miete ist auch einer der Hauptgründe, weshalb wir dringend Eigentum haben möchten, weil es auf Dauer einfach viel zu viel Geld ist, das wir monatlich an jemand anderes zahlen.

Unsere Wohnung in Köln war für fünf Personen zu klein geworden, die jetzige Wohnung gehört einem Freund von uns. Wir dachten, wir ziehen da erstmal als Übergang ein und suchen dann in Ruhe nach einer Kauf-Wohnung. Heute kann ich sagen: Wir haben uns das sehr viel leichter vorgestellt, als es ist.

Was sind eure Traumvorstellungen von eurem Kauf-Objekt?

Optimalerweise suchen wir ein Eigenheim mit 5 Zimmern, perfekt wären 6 Zimmer. Dann hätte jedes Kind ein eigenes Zimmer und wir hätten noch ein Arbeitszimmer. Am besten noch mit Garten oder einem Balkon. Am liebsten möchten wir in der Stadt wohnen bleiben. Unsere absolute Schmerzgrenze sind 750.000 Euro, wobei das schon sehr weh tun würde, da unser Eigenkapital nur einen minimalen Anteil abdecken würde und wir einen sehr hohen Kredit aufnehmen müssten…

Was habt ihr schon unternommen, um eine neue Bleibe zu finden?

Mein Mann durchforstet alle sieben Tage die Immobilienanzeigen. Wir haben uns auch schon einige Häuser und Wohnungen angeschaut. Zusätzlich haben wir auch schon Briefe in offensichtlich leer stehende Häuser eingeworfen mit Infos über uns und der Bitte sich zu melden. Wir bekommen auch immer wieder Tipps von Freunden und Familie zugeschickt, trotzdem war bisher nichts für uns dabei. 

Wenn ihr euch Objekte angeschaut habt, warum habt ihr bisher nie den Zuschlag bekommen?

Meist waren uns die Immobilien nach Besichtigung einfach zu teuer, weil in der Anzeige oft nicht alle noch anstehenden Kosten ersichtlich waren. Das heißt, zu dem eh schon hohen Kaufpreis kamen dann noch hohe Kosten für die Sanierung. 

Andere Immobilien (vor allem Neubauten) waren leider von der Aufteilung überhaupt nicht für eine 5-köpfige Familie geeignet. 

Was macht das mit euch als Familie, dass ihr einfach nichts Passendes findet?

Die Unzufriedenheit, vor allem seitens meines Mannes, nimmt stetig zu. Wir zahlen monatlich wahnsinnig viel Miete, für eine Wohnung, die einige Mängel aufweist. Dieses Geld könnte man so gut ins Eigenheim investieren. Diese Unzufriedenheit wirkt sich immer mehr auf alle Familienmitglieder aus. Die Kinder streiten oft, weil sie keinen eigenen Rückzugsort haben. 

Was meinst du, woran liegt es, dass so viele Menschen keinen bezahlbaren Wohnraum finden? 

Es wurde/wird in den Ballungszentren zu wenig gebaut. Wenn von privaten Firmen gebaut wird, sind die Kosten/der Profitanspruch so hoch, dass die Preise zu hoch sind. Spekulation mit Boden/leerstehenden Gebäuden scheint sich immer noch zu lohnen bzw. wird politisch nicht unterbunden

Die Politik interessiert das Problem nicht wirklich. Kinder/Familien sind in der Minderheit, Alte haben meistens Wohnraum. Die Kosten und Nebenkosten für den Erwerb von Eigentum sind zu hoch. Das dafür erforderliche Kapital anzusparen, ist mit normalen Einkommen nicht möglich. Selbst Gutverdiener benötigen eigentlich eine Erbschaft, ob sich ein Objekt kaufen zu können…

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19 comments

  1. Ich habe auch Kinder und arbeite im Homeoffice. Nie käme es mir in den Sinn, meinen Kindern ein Zimmer zu sperren, damit ich ein eigenes Arbeitszimmer habe. Und warum muss das Schlafzimmer der Eltern größer sein als das Kinderzimmer? Da muss man wohl ggf nochmal die Prioritäten überdenken. Zum Wohle der Kinder. Übrigens: mein Vater wohnt in einer Großstadt mit Wohnungsnot allein in einer abbezahlten 4 Zimmer Wohnung. Die Alternative wäre, für extrem viel Geld eine 2 Zimmer Wohnung anzumieten und die eigene Wohnung zu vermieten. Damit würde er sich nicht nur unnötige Arbeit machen, sondern auch +/- 0 € rauskommen. Von den steuerlichen Aspekten noch ganz zu schweigen. Also bleibt er wohnen und blockiert für eine Familie Wohnraum. Das ist aber kein Problem der „Alten“ sondern hausgemacht von der Politik

  2. Mein Mitleid hält sich da jetzt auch wirklich in Grenzen.
    Vielleicht einfach mal außerhalb von Aachen, aber mit gutem ÖPNV gucken.
    Kita und Grundschule sind da auch auf jeden Fall in näherer Umgebung verfügbar und mit 10 Jahren für die weiterführende Schule muss man dann eben ggf. etwas Fahrtweg mit ÖPNV in Kauf nehmen.

    Man kann einfach nicht alles haben. Entweder 3 Kinder UND bezahlbarer Wohnraum mit 5-6 Zimmern ODER mitten in einer Großstadt in einem guten Viertel wohnen.
    In ländlichen Regionen bekommt man für 700k: 1.000qm Grundstück, 200m2 Wohnfläche und das Ganze auch noch in einem sanierten Zustand.

    Kleiner Tipp: in den Niederlanden ist Wohnen im Schnitt günstiger als in Deutschland.

  3. Schwierige Sache, keine Frage.
    Ich würde empfehlen, selbst zu inserieren, und zwar unbedingt mit Vermittlungsprovision.
    Ich habe so in HH eine bezahlbare Wohnung gefunden, und so haben wir auf dem Land auch unser Haus gefunden. Irgendwie muss man ja rankommen an die Menschen, die jemanden wissen, wer …
    In diesem Fall würde ich als Provision mindestens 500, eher an die 1000 Euro stellen und dann auf Kleinanzeigen und anderen Portalen Anzeigen schalten.
    Und auf Immobilienportalen kann es helfen, sich anzumelden und sich die Anzeigen zuschicken zu lassen, statt in Zeitintervallen selbst zu schauen. Sehr viele Leute lassen sich die Anzeigen schicken und reagieren recht zeitnah, und so sind gute Angebote einfach auch schnell weg.
    Vielleicht hilft das weiter … Alles Gute!!!

  4. Ich kann verstehen, dass man keine optimale Lösung für die aktuelle Wohnung suchen will, wenn man gedanklich bereits woanders wohnt. Allerdings habe ich noch nie verstanden, warum das Elternschlafzimmer immer größer sein muss, als die Kinderzimmer. Man nutzt es zum Schlafen, während die Kinder in ihren Zimmern spielen, schlafen, basteln, entspannen usw. Vor allem, wenn 3 Kinder das Zimmer bewohnen. Ich würde zunächst einmal die Zimmer tauschen oder das Home Office ins Schlafzimmer umziehen, um ein weiteres Kinderzimmer zu schaffen. Schränke als Raumtrenner, Vorhänge, Stellwände, die in Decke und Wand verankert werden. Lässt sich alles zurückbauen. Wer zentral in einer Großstadt lebt, muss kreativ sein. Sieben Zimmer gibt es fast nur noch auf dem Land. Und auch die alten Reihenhäuser, die gerade frei werden, haben selten mehr als 120 qm. Außerdem wird es ohne Eigenkapital ohnehin schwierig, einen Finanzierungspartner zu finden. Ich kenne den Aachener Mietmarkt nicht, aber 2000 Euro Altbau im Zentrum klingt nach top notch. Will man sich das Premiumsegment leisten? Vielleicht dann doch parallel nach Mietwohnungen suchen.

  5. Hui aber bei den jetzigen Zinsen muss man bei einer Immobilie mit 700000euro ja locker 4000 im Monat aufbringen, um das abzuzahlen. Damit bindet man sich ja krass was ans Bein.

    1. @Franzi: das sehe ich auch so. Das stellt einen enormen Druck dar, auch für die Partnerschaft. Einer allein kann das nicht halten, da darf nichts schiefgehen (Partnerschaft/Job/Gesundheit). Einige unterschätzen, als Mieter, meiner Meinung nach auch die laufenden Kosten und auch die für die Instandhaltung einer Immobilie. Eigentum verpflichtet.
      Das Rundumsorglospaket wird es da nicht geben.
      Ich verstehe auch nicht, warum der Staat speziell für Familien bezahlbaren Wohnraum schaffen soll. Müsste dieses Recht nicht jedem Mitbürger zustehen? (Muss ja kein Eigentumsein)

  6. Habt ihr versucht, das Schlafzimmer mit dem Kinderzimmer zu tauschen? Mit mehr Platz im Zimmer kann man den Kindern auch ohne richtige Wand einen eigenen Bereich schaffen. Im Internet gibt es diverse Beispiele für gute Lösungen, aber es würde ja auch schon eine Abtrennnung durch ein halbhohes Regal reichen.
    Auch empfinde ich ein eigenes Arbeitszimmer immer noch als Luxus. Wenn es der Platz nicht hergibt, kann man entweder kein Home Office machen oder man versucht, es in einem anderen Raum mit unterzubringen. Ich habe mehrere Jahre 3x pro Woche Home Office am Schreibtisch im Wohnzimmer gemacht. Wenn man die Sachen für die Schneiderei über längere Zeit nicht nutzt, macht es ebenfalls keinen Sinn, dass diese sehr viel Platz blockieren.

    1. Naja, im IT-Bereich ist man häufig einfach fast ausschließlich im Home Office. Weiß nicht, ob das mit 3 Kindern im Wohnzimmer auf Dauer sinnvoll ist. Aber ich kenne auch Leute, die sich lieber irgendwo ein Büro anmieten, anstatt ein riesen Eigenheim zu haben.

  7. Wir haben den Sprung ins Eigenheim gerade so noch geschafft, aber auch mit sehr vielen Kompromissen. Altes Reihenmittelhaus mit all den Nachteilen und auf 4 Stockwerke verteilt. Es ist eine Dauerbaustelle, weil alles alt und erneuert werden muss.
    Die meisten Nachbarn sitzen nur noch zu zweit in den Häusern, kaum noch Kinder.
    Als Generation können wir eines machen. Es in 10 – 15 – 20 Jahren besser machen und selbst Platz machen dann für neue Kernfamilien und nicht am überdimensionierte Eigenheim kleben bleiben.
    Auf die Politik verlasse ich mich nicht.

  8. Liebe Autorin,
    ich verstehe dich SO gut! Und meiner Meinung nach sind 5 Zimmer Minimum bei einer 5-köpfigen Familie nicht zu hoch gegriffen. Insbesondere bestätigt durch den Aspekt, dass der Mann in Homeoffice arbeitet und daher ein Arbeitszimmer schon verpflichtend erscheint. Wenn man dann auch noch ein schönes Wohnzimmer und ein eigens Elternschlafzimmer haben will, bleiben ja nur noch zwei Räume für die Kinder. Und gerade für die werden ja eigenen Rückzugsorte, an denen man nicht gestört werden kann, mit der Zeit immer wichtiger! Auch wir sind eine fünfköpfige Familie und wenn ich mir in unserer Kleinstadt das Angebot anschaue, fallen viele Häuser raus, da in meine Augen die meisten Neubauten oder neueren Häuser (ab Jahrgang 2000) für Familien mit einem oder maximal zwei Kindern ausgelegt sind.
    Ich drücke euch die Daumen, dass ihr irgendwann, hoffentlich zeitnah, etwas Passendes findet.

    1. Unsere Kinder leben alle noch Zuhause. Aber eines Tages wird das Haus natürlich (zunächst) nur noch von uns Eltern bewohnt. Nur erstens möchte ich, dass meine Kinder mit deren Kindern bei mir Urlaub machen können (was genügend Platz voraussetzt) und zweitens verlasse ich mein Eigentum auch nicht ausgerechnet dann, wenn es gerade abbezahlt ist und miete dafür anderswo etwas kleineres zu teuren Preisen.
      Ich kann die älteren Leute total verstehen, die ihren selbst erarbeiteten wohnraum- Wohlstand nutzen, solange sie es nur können!

  9. Die Wohnraumsuche ist wirklich eine Katastrophe! Städtisches Wohnen ist teuer und wird mit jedem Jahr teurer. Auch wenn man wenig (er) Ansprüche als im obigen Text hat, findet Frau kaum passende Angebote.

  10. Ich kann sehr gut verstehen, dass man diese Miete nicht bezahlen will und lieber das Geld in Eigentum stecken will. Wir haben auch einige Jahre gemietet und ich finde, dass Mieten wirich auch viele Vorteile hat. Allerdings hatten wir eine günstige Miete. Wenn man aber so viel bezahlt, ist das sehr verständlich, dass das keine dauerlosung ist.
    Wenn es nichts zu kaufen gibt, ist es vlt eine Alternative, nach einer anderen Wohnung oder Haus zur Miete zu schauen, die günstiger ist, vielleicht doch etwas raus aus der Stadt, irgendwohin, wo man trotzdem noch gut angebunden ist? Das macht ja einen riesigen Preisunterschied.

    1. Wenn ich überlege, dass ich als Kind mit meiner Familie auf 72 qm mit insgesamt 5 Personen gelebt habe, hört sich das nach einem Luxusproblem an. Bei uns gab es 3 Kinder und 2 Kinderzimmer. Das Elternschlafzimmer wurde mit einer Schlafcouch ausgestattet und war somit tagsüber ein Kinderzimmer. Geschlafen wurde dann im Zimmer eines anderen Kindes, indem ein Etagenbett stand.
      Heute wohnen mein Mann und ich mit unseren 3 Kindern in einem Haus. Es gibt genug Platz. Es ist ein altes Haus, welches wir vor den Kindern gekauft haben und nicht, wie es die meisten machen, direkt saniert haben. Das Geld haben wir uns tatsächlich gespart und nach und nach gemacht. Das meiste in Eigenregie. Es hat gedauert und war nicht direkt perfekt, aber bezahlbar, ohne Erbschaft!
      Ich kann übrigens auch die älteren Menschen verstehen, die weiterhin zu zweit in ihrem Haus wohnen bleiben. Ich kann mich nicht davon Freisprechen, auch irgendwann so zu sein.
      Ich möchte nichts schlecht reden, aber man muss aus allem das beste machen.

      1. Mein Mitleid mit der Dame hält sich in Grenzen. Allein die Aussage, dass die „Alten“ viel Wohnraum beanspruchen ist für mich eine absolut unterirdische Aussage. Diese Alten haben bestimmt auch das Eigenheim gekauft, als die Kinder noch bei den Eltern gewohnt haben. Dass man dann im Alter an dem Eigenheim hängt ist doch absolut verständlich.
        Man könnte ja auch in eher ländlichen Regionen nach einem Eigenheim suchen. Aber es muss natürlich wieder in einer grossen Stadt sein. Jammern auf hohem Niveau würde ich sagen

        1. @Fanny: jup. Zumal die „Alten“ dann vielleicht noch ein zwei Räume für die 24h Pflegekraft brauchen, die mit ins Haus einzieht. Bezahlbarer Wohnraum für Pflegebedürftige ist nämlich auch nicht gerade ein Schnapper

        2. Ja an der Sichtweise habe ich mich tatsächlich auch ein bisschen gestört. Sie und ihr Mann sind ja auch schon über 40 und wenn die Immobilie dann mal abbezahlt ist sind sie Rentner. Ziehen sie dann aus, um einer jungen Familie Platz zu machen? Sicher nicht.

  11. Wenn die Selbstständigkeit als Schneiderin im Moment ruht, verstehe ich nicht, warum man in dem großen Wohnzimmer nicht noch eine mit Paravent abgeteilte Computerecke unterbringen kann, sodass aus dem Arbeitszimmer ein Kinderzimmer wird.

    Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass der Staat sich um bezahlbaren Wohnung für Familien kümmern muss.
    Da denke ich aber erstmal an Menschen, die sich ihre Mietwohnung nicht leisten können und mit Kindern extrem beengt wohnen.
    Der Anspruch, ein Sechszimmer Haus zu bewohnen, ist schon ein bisschen hoch gegriffen.

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