Ihr Lieben, über Monas Großfamilie haben wir schon mehrfach berichtet. Zum Beispiel, wie sich die Großfamilie finanziert (Hier nachzulesen) oder auch erst kürzlich über den letzten Urlaub, bevor die Geburt losgehen sollten (Hier nachzulesen). Nun hat Mona den kleinen Matteo und damit ihr neuntes Kind zur Welt gebracht und sie erzählt uns aus dem Wochenbett heraus, wie es ihr geht und wie die Geburt verlaufen ist.
Liebe Mona, euer neuntes Kind ist nun auf der Welt. Wie geht es dir emotional und körperlich?
Ja, nun ist es geschafft! Nach einer Recht langen Latenzphase (Die Latenzphase ist die
erste Phase der Geburt, in der unregelmäßige, oft schmerzhafte Wehen den Muttermund bis zu ca. 4–6 cm öffnen) war es emotional eine Herausforderung, weil es dann so plötzlich losging. Und zwar so schnell, dass das Baby nach Blasensprung innerhalb von 2 Presswehen da war.
Mir fehlt dieses Mal irgendwie das Gefühl der Geburt, ich wurde irgendwie überrumpelt und brauchte länger, um alles zu begreifen. Körperlich geht es mir dafür hervorragend, die Geburt war ja nicht erschöpfend, sondern nur schnell. Da ich die Geburt gefilmt habe, können wir auf die Sekunde genau sagen wie schnell das Kind da war: Ab Blasensprung, bis ich das Baby aus dem Wasser holte, vergingen gerade mal 1 Minute und 18 Sekunden. Irre, oder?
Wie weit entfernt kam das Kind vom ET und hast du geahnt, dass es an dem Tag losgeht?
Es war wie bei den letzten zwei Kindern eine lange Zeit des Wartens, die Latenzphase zog sich in die Länge…Ich hatte schon zwei Wochen vor der Geburt immer wieder deutliches Ziehen. Geboren wurde Matteo dann bei 39+1.
Kannst du noch ein bisschen genauer von dieser schnellen Geburt erzählen?
Die Geburt begann unspektakulär, wir sind alle früh ins Bett gegangen. Ich war aber irgendwie unruhig, bin immer wieder aufgestanden, weil ich dachte ich, müsse pinkeln. Das klappte aber nicht mehr, da dachte ich: Oh jetzt muss das Kind echt tief liegen.
Ich hatte aber keine Wehen, konnte aber nicht schlafen, also bin ich aufgestanden, hab auch meinen Mann nicht geweckt, weil ich ja nicht dachte, dass es gleich los geht. Ich habe mich auf den Pezziball gewetzt, habe das Becken kreisen lassen und wollte abwarten, ob sich irgendwas tut.
Dann ließ ich die Wanne ein, weil ich dachte, das sei eine gute Idee, um die Wehen anzukurbeln. Ich hatte ja bisher immer noch keine, nur einen Druck nach unten. Es dauerte ewig, bis die Wanne voll war und ich weiß noch, dass ich es so anstrengend fand, meine Hose auszuziehen, weil die etwas eng war.
Als die Wanne voll war, hatte ich das Bedürfnis ins Wasser zu steigen und plötzlich hatte ich so einen Druck rund um den ganzen Bauch, wie ein ganz enges unbequemes Kleidungsstück und ich musste meinen Bauch kurz halten. In dem Moment platzte die Fruchtblase vor der Badewanne. Ich stieg ins warme Wasser, hatte immer noch keine Wehen, aber ich fühlte mal nach und da spürte ich schon das Köpfchen. Dann hatte zwei Presswehen, bei der ersten wurde das Köpfchen geboren, bei der zweiten der Körper. Ich holte das Baby aus dem Wasser und legte es mir auf die Brust .. und da waren wir nun…. zu zweit im Wasser, das Handy zu weit weg, mitten in der Nacht, alle schliefen.
Ich hab gab dann mal geschaut, welches Geschlecht das Baby hat. Wie vermutet von uns allen vermutet, ein kleiner Junge. Hallo Matteo, willkommen in unserer Familie, dachte ich., Ich bin dann irgendwann aus dem Wasser, hab den Kleinen auf den Wickeltisch gelegt, ihn gut eingepackt, habe die Nabelschnur abgebunden und dann durchtrennt. Dann wurde die Plazenta geboren.
Wann hast du deinen Mann dazu gerufen?
Nachdem die Plazenta da war, habe ich meinen Mann übers Handy angerufen, der natürlich sofort ins Badezimmer kam. Er dachte, die Geburt geht los. Dann sah er die Badewanne, starrte auf meinen Bauch und erst dann sah er das Baby. Ich glaube, er hat echt ein bisschen gebraucht zu realisieren, dass die Geburt schon vorbei ist. Natürlich hätte er sich sehr gewünscht, dabei gewesen zu sein, aber er war einfach nur froh, dass es mir und dem Baby gut geht.
Mein Mann legte sich den Kleinen auf seinen nackten Oberkörper zum Bonden und ich ging schnell duschen und zog mich an. Mein Mann brachte mir den Kleinen dann aufs Sofa und machte das Bad sauber. Danach kuschelte er sich zu uns.
Es war deine neunte Geburt – was ist für dich jedes Mal wieder besonders?
Diese Geburt war einfach vom Anfang bis Ende besonders, weil alles komplett anders abgelaufen ist als bei den anderen vorher. Ich neige zwar zu schnellen Geburten, aber dieses Mal war es überwältigend schnell und es war keine Zeit zum Ankommen im Geburtsgeschehen.
Das Kind war auf einmal da, zwar schmerzfrei, aber ich war echt überwältigt und habe lang gebraucht, um das zu realisieren. Ich hatte dann auch Angstgefühle und dachte darüber nach, was alles hätte passieren können. Ich habe viel mit meinem Mann darüber gesprochen, der versucht hat, mir die Ängste zu nehmen.
Wie gehen die Geschwister mit dem Kleinen um?
Die Kinder lieben den Kleinen, sie streicheln ihn ganz vorsichtig, möchten ihn gerne halten, wenn er wach ist, helfen beim Anziehen und wickeln.
Was für ein Kerlchen ist der Kleine?
Matteo ist total ruhig, weint nicht viel und ist absolut geerdet angekommen. Er wird gestillt, schläft viel und schaut aus wie seine Brüder.
Was hast du dir für dein Wochenbett vorgenommen?
Ich habe mir nicht viel vorgenommen, ich habe von meiner Familie Bettruhe verordnet bekommen und halte mich so gut es geht daran. Ich bin es nicht gewohnt, so wenig zu machen, aber alle kümmern sich ganz rührend um uns, bringen was zum Essen und Trinken ans Bett oder zur Couch und alle schauen, dass hier alles rund weiterläuft. Sie räumen alle zusammen auf, es wird eingekauft, mein Mann kümmert sich rührend.
Was ist das absolut Süßeste an einem Neugeborenen für dich?
Man vergisst immer so schnell, wie klein ein Neugeborenes jedes Mal ist, obwohl Matteo mit 50 cm und 3700 Gramm ja doch normal groß ist. Neugeborene sind einfach so unsagbar niedlich und wir freuen uns über jedes einzelne Kind, das wir bei der Entwicklung begleiten dürfen.





62 comments
Was ich mich frage ist folgendes, warum interessiert es fremde Menschen welche Frau ihr Kind wie zur Welt bringt? Es ist eine so private Entscheidung und da hat sich niemand einzumischen. Herzlichen Glückwunsch zum Baby reicht doch wohl.
Bin auch für Hausgeburten und Alleingeburten. Krankenhaus finde ich wichtig für Notfälle.
Genau meine Meinung, muss jede werdende Mutter selbst entscheiden und es geht niemanden etwas an. 👍
Dass die Alleingeburt ein Risiko darstellt, steht für mich ausser Frage und darüber wurde hier auch schon (zu Recht) viel gesagt. Einen anderen Aspekt empfinde ich allerdings ebenfalls als diskussionswürdig. Die Geburt wird gefilmt und öffentlich im Internet gezeigt. Das heisst, jeder, der möchte, kann dabei zusehen, wie die werdende Mutter in der Badewanne ihr Kind zur Welt bringt. Für mich absolut undenkbar, einen so intimen Moment mit jemand anderen als mit dem werdenden Vater zu teilen. Aber darum geht es nicht. Es sind bereits ältere Geschwisterkinder da. Diese gehen vermutlich zur Schule. Sind die Kinder damit einverstanden, dass all ihre Klassenkameradinnen und Klassenkameraden ihre Mama halb nackt in der Badewanne sehen können? Für mich unvorstellbar. Ebenso, wie das neugeborene Kind, aber auch die älteren Geschwisterkinder im Internet zu zeigen. Das Recht auf Privatsphäre? Das Recht am eigenen Bild…
Ich finde es grenzwertig, dass Frauen wie dieser Mona überhaupt eine Plattform gegeben wird. Reine Selbstdarstellung. Allein dass man ein Video übet die Geburt ins Netz stellt. Was ich darüber denke behalte ich für mich.
Überlegt euch wirklich mal was für Themen ihr postet und recherchiert mal vernünftig. Euer Blog wird mittlerweile grenzwertig und auch gefährlich, weil es genug Frauen gibt, die sich an euch orientieren und das auch persönlich umsetzen ohne sich über die Folgen Gedanken zu machen.
Sehe ich bei diesem Beitrag mittlerweile auch so. Die Autorin will andere ermuntern, es ihr nachzutun ohne selbst eine vernünftige Risikoabwägung zu haben, wenn sie ihre 8 Geburten als Beweis für irgendwas nimmt und einfach (ohne die Vorselektion zu betrachten, dass Schwangere mit absehbaren Problemen alle in die Klinik gehen) das Hörensagen daneben legt in Krankenhäusern würden sich Todesfälle/Großschäden häufen.
Mona, ich hätte eine Frage: Wie läuft denn eigentlich der Behördenweg nach der Geburt ab? Geht man da einfach aufs Standesamt und meldet ganz normal das Kind an? Verlangen die keine offizielle Geburtsbestätigung? Da könnte dann ja theoretisch jeder mit irgendeinem Kind kommen und es als Sein eigenes ausgeben. Geht das wirklich so einfach? Darf ich fragen, in welchem Land ihr wohnt?
Musstest du nach der Geburt ins KH oder zu einem Arzt um quasi eine offizielle Bestätigung darüber zu bekommen, dass du geboren hast? Oder hattest du offiziell eine Hausgeburtshebamme und diese halt „zufälligerweise „ zu spät gerufen?
Mich würde tatsächlich das behördliche Danach einer Alleingeburt am meisten interessieren. Ich hätte Angst, mich da quasi in einem Verhör und in der Beweispflicht wiederzufinden, statt entspanntem Wochenbett. Stell ich es mir zu schlimm vor?
Liebe Kerstin, also Erfahrungen haben wir mit Alleingeburten in Österreich, dort hatten wir 3 Alleingeburten, unsere betreuende Hebamme kam zur Wochenbettbetreuung und stellte die Geburtsbestätigung aus, ist dort Pflicht. Dann hätten wir 2 Alleingeburten in der Schweiz, dort gibt es keine großen Vorgaben, ich bin hochschwanger zum Standesbeamten des jeweiligen Ortes und habe mein Vorhaben vorangekündigt, der Standesbeamte gratulierte zum Mut und hat bei der Anmeldung, die mein Mann gemacht hat toll reagiert. Die letzten 3 Alleingeburten hatten wir in Frankreich, jeweils in ganz kleinen Orten wo die Standesbeamtin jeweils keine Ahnung vom Ablauf hatte, man kennt sich aber im Ort und die wissen auch wenn man schwanger ist oder war, erster Ort, 75 Einwohner, hier 250 Einwohner, sie mussten sich einlesen wie das geht, im alten Ort waren wir seit 100 Jahren die einzige Hausgeburt und hier seit 40 Jahren die einzigen 2 Hausgeburten, mittlerweile, also bei der jetzigen Anmeldung läufts aber schnell bei der Anmeldung mit Arztbestätigung natürlich. Lg
Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs!
Wie schön, dass alles gut gegangen ist!
Für mich wäre eine Alleingeburt nichts. Mir saß grade letzte Woche eine enge Freundin gegenüber, die mir erzählte, dass sie ohne Hebamme und Klinik wahrscheinlich die Geburt nicht überlebt hätte und ihre Kleine mit schwerem Herzfehler wahrscheinlich auch nicht.
Die Kleine ist jetzt tolle Siebtklässlerin und gilt als herzgesund, ist also auch hier nochmal alles gut gegangen.
Liebe Grüße
Johanna
Vielen Dank. Bei Komplikationen ist ja auch die Frage, was im KH für Interventionen durchgeführt wurden…Medikamentengabe etc.. bei einem Herzfehler, stellt sich auch die Frage war es ein kleines Loch im Herzen, was einige Neugeborene nach der Geburt haben und sich von selbst schließt nach einigen Wochen oder wurde das Kind notfallmäßig sofort nach der Geburt operiert?
Die Wahlfreiheit allein gebären zu dürfen will ich nicht in Frage stellen. Genauso wenig wie ich alle Schwangeren ins Krankenhaus verpflichten will.
Aber Geburten sind für Mutter und Kind ein Ereignis mit einem deutlichen Risiko für gravierende Folgeschäden bis hin zum Tod. Bei uns ist die Müttersterblichkeit dank heutiger Geburtshilfe (die auch problematische Seiten hat, keine Frage) sehr gering, anderswo nicht. Von Unicef dazu:
Gleichzeitig zeigt der Report, dass 2018 nach wie vor 6,2 Millionen Kinder unter 15 Jahren aus meist vermeidbaren Gründen gestorben sind, davon waren 5,3 Millionen Kinder unter fünf Jahren. Über 290.000 Frauen haben 2017 weltweit ihr Leben durch Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt verloren.
Die größte Gefahr besteht für Mütter und Neugeborene während der Geburt und unmittelbar danach. Schätzungsweise 2,8 Millionen Mütter und Babys sterben in diesem Zeitraum jedes Jahr – das ist eine Mutter oder ein neugeborenes Baby alle elf Sekunden.
Für Kinder ist das Sterberisiko im ersten Monat nach der Geburt besonders hoch, vor allem wenn sie zu früh, zu klein oder mit angeborenen Körperdefekten geboren wurden, wenn es Komplikationen bei der Geburt gab oder wenn die Babys sich eine Infektion eingefangen haben. Von den Babys, die ihren ersten Monat nicht überleben, sterben rund ein Drittel am Tag der Geburt.
„Rund um die Welt ist eine Geburt ein Anlass zur Freude. Aber alle elf Sekunden ist eine Geburt eine Familientragödie“, sagte UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. „Erfahrene Helferinnen und Helfer, die Mütter und Babys rund um die Geburt betreuen, zusammen mit sauberem Wasser, richtiger Ernährung, einfachen Medikamenten und Impfungen können den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Wir müssen alles Nötige tun, um in eine Gesundheitsversorgung für alle zu investieren und diese wertvollen Leben zu retten.“
Es ist ja wohl ein klar erkennbarer Unterschied ob man in einem 3-Welt- Land ein Kind bekommt oder hier.. in dem UNICEF Bericht geht es vermutlich um Afrika…und gerade letzte Woche ist schon wieder eine Frau nach einer Geburt im KH gestorben…, diese Vorfälle scheinen sich in letzter Zeit zu häufen…soviel zum Thema Sicherheit bei Geburten.
Genau, der große Unterschied ist, dass es die medizinische Versorgung, die wir hier zum Glück haben, in einem „3-Welt-Land“ nicht gibt. Die Frauen dort wären froh über die Möglichkeiten, die wir hier haben.
Der klar erkennbare Untetschied ist, dass wir hier eine gute medizinische Betreuung und sauberes Wasser haben.
Und ein Einzelfall geht als Einzelperson in die Statistik ein, nicht mehr und nicht weniger.
Liebe Mona,
das kleine Loch, dass Sie meinen haben alle Neugeborenen, die Kinder brauchen es im Bauch der Mutter, damit die Versorgung über die Nabelschnur klappt. Es verschließt sich von selber und wenn nicht ist es ein verhältnismäßig kleiner Herzfehler .
Es gibt aber Herzfehler, bei denen zum Beispiel der Blutfluß durch den Körper nicht richtig funktioniert und der Körper unterversorgt bleiben würde. Diese Fehler müssen operiert werden, weil die Kinder sonst einfach sterben würden. Ich finde es überheblich dem Schmerz der Eltern gegenüber aber auch dem Geschenk des Lebens und der Möglichkeiten der Hilfe, die es gibt zu sagen, dasss es doch von selber wieder weg gehen würde. Ja das gibt es, aber dieses Glück haben nicht alle.
Liebe Katharina, liebe Lisa,
ich habe euere Artikel und Interviews immer gerne gelesen. Aktuell driften einige Themen in eine gefährliche Richtung finde ich.
Eine Alleingeburt (also ohne Hebamme) ist eine hoch gefährliche Angelegenheit.
Natürlich bin ich für Wahlfreiheit für die Frauen und weiß auch, dass Frauen leider unter Geburt Gewalt erfahren-aber: gerade nach mehr als vier Geburten steigt das Risko für eine starke Blutung nach der Geburt an (weil die Gebärmutter sich nicht gut zusammenziehen kann). Da ihr eine hohe Reichweite habt, finde ich, dass ihr einige Themen etwas einordnen sollte.
Jeder der sich dafür entscheidet, ist normalerweise gut informiert und bereitet sich vor, meine Heilungsphase war bei der letzten Alleingeburt nach 2 Wochen durch und nun 10 Tage nach der Geburt durch, also noch schneller als das letzte Mal.
Nicht alles trifft also zu was so an Horrormärchen im Umlauf ist.
Ich würde es jederzeit wieder so machen und hoffe es trauen sich mehr Frauen zu in Zukunft.
Aber man kann sich doch nicht darauf vorbereiten, dass die Gebärmutter sich (direkt) nach der Geburt nicht wieder zusammenzieht, und man dadurch zu viel Blut verliert (Stichwort Uterusatonie). Das ist einer der Notfälle, die man halt nicht planen kann, der aber auch alles andere als ein Horrormärchen sondern einfach Realität ist.
Ich gratuliere euch trotz allem ganz herzlich zur Geburt. Es stört mich nur, wenn aus einzelnen Kommentaren raus klingt, dass man sich auf alle Eventualitäten vorbereiten kann, und wie jetzt hier reale (lebensgefährliche) Notfälle als „Märchen“ bezeichnet werden.
Lg
Herzlichen Glückwunsch zu eurem 9. Baby! 🎈💙 Das ist großartig und wunderschön… also ich freue mich individuell mit euch, auch wenn wir uns nicht kennen, und finde es schön, an eurem Leben als Großfamilie dadurch ein bisschen teilzunehmen. 😉 Eure Videos o.ä
zu gucken habe ich keine Zeit, aber es ist sicherlich für viele ein toller Einblick, die sonst mit Familienleben oder sogar Geburten nicht in Berührung kommen.
Also, alles alles Gute für euch! ✨️
Und… es tut mir ehrlich gesagt auch etwas weh, dass es sich für mich als langjährige Leserin hier mittlerweile so anfühlt, als wenn ein kleiner Teil der Leserschaft Freude daran entwickelt solche Texte auseinander zu nehmen und mit dem Finger auf kleine Details zeigt. Heidewitzka. Hier lesen doch sicher eigentlich alles tolle Powerfrauen mit…, Also seid doch auch a bissl nachsichtiger für mal was Unperfektes (auch bei einem offiziellen Blog) und erfreut euch einfach an dem Blog in Summe! Wir würden sonst doch nicht immer wieder herkommen, wenn er unser Leben nicht bereichern würde. Und das tut er zumindest für mich, auch mit diesem herrlich im Wochenbett geschriebenen Artikel.
Oder sonst – einfach nicht mehr kommen. 😉
@Taylor: ich bin sicher eine der eher kritischen Stimmen hier. Und es geht mir nicht um Perfektionismus, aber wenn meiner Meinung nach überholte Rollenbilder zementiert werden, Opferrollen und märtyrerlike überhöhte Mutterschaft zelebriert wird, dann noch wisschenschaftsunfreundliche Haltungen eine Bühne bekommen und im Rahmen von Selbstinszenierung für Dritte risikobehaftetes Verhalten „abgefeiert“ wird, sowie Frauen immer neue „Defizite“ eingeredet werden um dann das thematisch passende aber nur mehr oder weniger seriöse Coachingangebot nachgeschoben wird, ja dann kommentiere ich das kritisch.
Vielen Dank für die Glückwünsche 🥰 so schön geschrieben 🤗
Mir spricht der Kommentar von Taylor sehr aus dem Herzen. Ich finde es wichtig und richtig, dass Artikel kritisch diskutiert werden dürfen. Und gerade beim Thema Alleingeburt finde ich die Kritik (inhaltlich!) auch absolut berechtigt. Aber es kommt doch auch auf die Art und Weise drauf an, wie kommentiert wird. Bei sehr vielen Artikeln in der letzten Zeit würde ich mir da manchmal mehr Sachlichkeit und Konstruktivität wünschen. Bitte lasst uns überlegen, wie wir (auch hier anonym) miteinander umgehen wollen.
Ich wünsche Mona und ihrer Familie jedenfalls alles Gute!
Vielen Dank 🤗 ja der Ton ist teilweise etwas unfreundlich… würde mir auch wünschen dass es etwas freundlicher zugeht hier…
Ich sehe es ähnlich wie beim Interview mit der Impfgegnerin vor kurzem. Mit solchen Beiträgen rückt man evtl. für die ein oder andere Leserin Vorgehensweisen und (medizinische) Entscheidungen mehr ins Bereich des Möglichen, die einfach gefährlich und unvernünftig sind. Selbst nach mehreren komplikationslosen Geburten können bei einer weiteren doch plötzlich unvorhergesehene Schwierigkeiten auftreten, die sehr schnelle professionelle Hilfe erforderlich machen. So selbst erlebt bei der Geburt meines vierten Kindes. Den Arzt brauchten wir nicht, aber ohne die gekonnten Techniken und Griffe meiner Hebamme hätte ich den plötzlich eingetretenen Schulterquerstand meiner Tochter nicht lösen und sie nicht rauspressen können. Warum für ein vermeintlich besonderes und medial gut zu inszenierendes Geburtserlebnis das Leben vom Kind aufs Spiel setzen? Nicht zuletzt durch gute und in Deutschland nahezu überall zu habende Geburtshilfe konnten Säuglings- und Müttersterblichkeit auf ein Minimum reduziert werden.
Ich frage mich, was bei solchen Beiträgen der Mehrwert für die Gesellschaft ist, und ob sie nicht – und wenn nur in Einzelfällen – zu gefährlichen Nachahmungseffekten führen können.
Der nachgetragene Geburtsbericht liest sich schon deutlich stimmiger.
Über das Risiko, das eingegangen wurde, hat Mona ja zwischenzeitlich selbst nachgedacht und wurde bei den anderen Geburtsberichten schon reichlich kommentiert.
Meine Priorität wäre trotzdem ein Handy in Reichweite gewesen statt laufender Kamera.
Über den Kommentar des Vaters musste ich doch etwas schmunzeln.
Geld verdienen mit speziellen Filmen aus dem Badezimmer: so Leute gibt’s und irgendwie gehört ihr da auch zu, oder? (Youtube Kanal, Instagram?)?
Hallo „die andere S“ ich habe nicht über das Risiko nachgedacht das durch die Geburt eingegangen wurde, die Geburt an sich war kein Risiko hier, ich stehe hinter meinen Alleingeburten. Ich dachte darüber nach was passieren hätte können wenn er noch schneller geboren worden wäre…im Stand…und würde für eine mögliche weitere Geburt in Zukunft das Bad mit dicken Turnmatten auslegen und meinen Mann sofort mit ins Bad nehmen. Nur zum Verständnis zum Thema Risiko. Und Sie müssen andere Wege ja nicht verstehen… Aber warum triggern Sie unsere Berichte so sehr…Fragen über Fragen…
Es ist ja, zum Glück, alles gut gegangen. Aber die Aussage, „die Geburt war kein Risiko“ ist einfach faktisch falsch! Eine Geburt birgt immer ein Risiko und wenn es eine Alleingeburt ist, umso mehr.
Ich habe nun 8 Alleingeburten hinter mir die das Gegenteil beweisen, schnelle Rückbildung, entspannte, gut gedeihende Babys.
Das Risiko ist im KH oft hausgemacht durch eine lange Liste an Interventionen die einfach zum Standart gehören.
Kenne keine Alleingeburtlerin mit anderen Erfahrungen aber zig Frauen die im KH, Gewalt und gefährliche Situationen erlebt haben, zb an der Nabelschnur ziehen, obwohl die Plazenta nicht bereit war, Ausschabung und gefährliche Blutung wegen eben dem überstürzten intervenieren…
@Mona: Deine nachträglichen Ergänzungen machen die Sache für mich nicht besser, im Gegenteil. Du kommst mir sehr selbstgerecht vor. Aber nur, weil es bei Dir acht mal gut gegangen ist, heißt das nicht, dass Du jetzt Ärztin bist oder wissentliche Expertise hast. Umgedreht funktioniert Wissenschaft: Man schaut sich 100000 Geburten unter verschiedenen Umständen an und kann dann die Risiken für verschiedene Situationen berechnen.
Was Du machst ist eher so: Ich bin schon zehn mal nicht angeschnallt bei Glatteis Auto gefahren und es ist nichts passiert. Macht das doch alle so, traut euch! Hört nicht auf die ganzen besorgten Warner! Und überhaupt sind die heutigen modernen Autos die größte Gefahr!
Aber 8 Alleingeburten belegen ja noch lange nicht, dass eine Geburt kein tödliches Risiko birgt. Rein statistisch kann deine Erfahrung allerhöchstens belegen, dass das Risiko gröser als 1/8 ist. Und ich glaube das hat hier auch niemand angezweifelt.
Der Satz, dass 8 Geburten etwas beweisen sollen zeigt, dass Sie keine Ahnung von Statistik oder medizinischer Forschung haben. Dabei geht es nicht um Einzelfälle, sondern um die Auswertung großer Datenmengen.
@Mona: mich triggert an ihren Berichten gar nichts. Das was sie da betreiben ist billiges gaslightning.
Ich halte einfach vieles, was sie tun und zeigen für risikoreich (kann man machen, wenn es nur einen selbst betrifft), reißerisch und ethisch fragwürdig. Die Haut der Kinder wird inklusiver intimster Momente (Geburt) ungefragt zu Markte getragen.
Ich frage mal zurück: warum macht man das? Grosses Bedürfnis nach Selbstdarstellung? Geld? Würde mich echt interessieren
Ich geb dir zu 100% recht liebe “ die andere S“. Reine Selbstdarstellung und dann noch alles auf Youtube zur Schau stellen. Alles nur noch total ….das ganze Thema gehört nicht hierher. Es gibt Frauen die sich daran ein Beispiel nehmen und es genauso machen und dann gehts halt auch mal nicht so gut aus.
Genau wie neulich mit dieser Imofverweigerin. Absolut verantwortungslos solche Themen ohne tieferen Hintergrund und Fachwissen zu posten.
Sie nehmen gerne große Begriffe, bei Ihnen bin ich mir aber nicht sicher ob Sie die Bedeutung vom Wort „Gaslighting“ überhaupt erfassen können. Es ist ein Begriff der Psychologie, der ein gewisses Verhalten von Narzissten beschreibt, die ihre „Opfer“ damit emotional und psychisch zu zermürben versuchen, nun meine Frage, wie passt mein Geburtsbericht zu diesem Thema oder wer ist das Opfer an der ganzen Sache. Viele Menschen wollen ja intelligent wirken wenn sie Fremdwörter benutzen oder Ähnliches aber wenn man deren Bedeutung nicht versteht kommt es eher anders an… sinnerfassendes Lesen war ja schon bei Ihren vorhergehenden Kommentaren nicht gerade gut erkennbar, es wurden Sätze aus dem Kontext gerissen, irgendwas dazu gedichtet etc…
Das Video wurde stark in der Größe geschnitten, da sieht man wirklich kaum Haut auch wegen dem Licht… Da gibt es wirklich weitaus detailreichere Videos von Geburten im Netz.
Warum wir das machen? Um aufzuzeigen dass es geht, wie man andere Wege geht, ein bisschen die Ängste nehmen von werdenden Müttern und Vätern, denen ab positiven Test der Schwangerschaft Angst gemacht wird was alles passieren kann und ich kann wirklich nach 8 positiven Geburten dahinter stehen, dass ich es jeder gesunden Schwangeren empfehlen würde zumindest eine Hausgeburt oder eine Geburtshausgeburt jeder KH-Geburt vorzuziehen , die meisten starten eh mit Hausgeburten mit Hebamme, wir ja auch beim ersten Mal, die kam aber zu spät…
Meine Gegenfrage…warum kommentiert man bei Berichten, die man nicht komplett gelesen/verstanden hat, die einem nicht zusagen, wo man eine komplett andere Meinung dazu hat oder wodurch man in seinem Denken so getriggert oder aufgerüttelt wird?
Mit Ethik hat der Geburtsbericht auch wenig zu tun…es ist ein absolut natürlichee Vorgang…
@das mit dem sinnerfassenden Lesen scheint ihre Stärke auch nicht zu sein, und dafür, dass sie ach so überzeugt sind, reagieren sie ganz schön unsouverän auf Kritik.
Das mit dem Gaslightning haben sie schon richtig verstanden und bezieht sich darauf, mir zu unterstellen/einzureden, dass ich ein Problem hätte.
Das, was sie als am Thema vorbei interpretieren, ist vermutlich meine Antwort an eine Mitkommentatorin, der ich ganz allgemein zum Thema kritische Kommentare geantwortet habe. Und ethisch fragwürdig finde ich es, die Geburt eines Menschen, einen der persönlichsten Momente im Leben, ungefragt online zu stellen (und damit auch noch Geld zu verdienen). Das ist für mich Selbstdarstellung mit geradezu missionarischem Eifer.
Was hätten Sie gemacht, wenn das Kind auf die Fliesen gepurzelt wäre (Stichwort Turnmatten beim nächsten Mal) oder es doch zu massiven Blutungen gekommen wäre (ohne Hilfe dabei). Wäre das Video dann auch online gegangen als Beispiel für eine ach so natürliche Geburt?
@Mona: vielleicht fragen Sie Mal Google oder eine beliebige KI, was das gängige Sprichwort „seine Haut zu Markte tragen“ bedeutet, vielleicht hilft das beim „sinnerfassenden Lesen, wie sie es so gerne nennen, meines Kommentars.
Wie kam es eigentlich zur Änderung ihrer Einschätzung nach ihrer vorletzten Geburt, dass eine weitere zu gefährlich sei?
Auch von mir herzlichen Glückwunsch zum kleinen Erdenbürger!
Manchmal geht’s halt ganz schnell :). Mein zweiter Sohn ist auch nach circa 4 h Latenzphase mit 3 Presswehen auf die Welt gekommen. Die Hebamme war ganz überrascht, die Frauenärztin eh nicht schnell genug da :P.
Eine gute Zeit mit dem Kleinen!
Vielen Dank ❤️🥰 ja manchmal geht’s schnell, bei unserem 8. Kind hatte ich 2,5 Stunden Wellen inkl. Presswehen und dann kam das Kind, daher dieses Mal für mich total unüblich aber hab vorher auch davon gehört/gelesen.
Hier noch das Geburtsvideo, es ist auf YouTube: https://youtu.be/j-SwTkuQSkM?si=Sto2Ib6KQP2JxNjp
Der Geburtsbericht wurde gekürzt veröffentlicht, hoffe das Original wird freigeschaltet zum besseren Verständnis.
Ich will ja auch nicht so kleinlich sein, aber habe eben nochmal den Artikel vom Dezember mit der Hütte im Schnee gelesen und da stand, sie erwarten den Nachwuchs im März. Nun ist er schon im Januar da und nur eine Woche zu früh. Das kann ja auch nicht stimmen. Okay, manche geben einen späteren ET an, um sich lästige Nachfragen zu ersparen, aber doch irgendwie komisch, oder? Wenn man selbst nicht so komplett ehrlich ist, muss man schon auch mal mit Nachfragen rechnen.
Trotzdem natürlich herzlichen Glückwunsch und schön, dass alles gut ging. Solche Geburten sind heutzutage wirklich ungewöhnlich, aber ich denke, vor allem deshalb, weil nur wenige Frauen so viele Kinder bekommen. Die meisten haben nur 1, 2 oder maximal 3 Geburten, da kommt es wohl eher nicht zu solchen Turbogeburten…
Wir wollten eben genau solche Nachfragen von Bekannten und Anderen aus dem Weg räumen, daher gaben wir März an, nimmt den Stress, den wir letztes Mal hatten ab der 38. Woche jeden Tag nachfragen, da ich bis Woche 41 ging, kann man sich vorstellen wie nervig sowas sein kann… und es ist auch niemand verpflichtet vorher den exakten Termin zu veröffentlichen… Jeder macht andere Erfahrungen und diese haben uns geprägt…wir haben das Stativ schon Wochen vorher aufgestellt und es war geplant die Geburt zu filmen. Licht gibt’s im Bad, da noch nicht fertig auch nur Kerzen und die Kristalllampe über Kabel, daher musste ich vor ich überhaupt auf den Ball ging erst Mal alles an machen um was zu sehen.
Danke für die Glückwünsche
Ich habe mehrere Kinder und tatsächlich schon seit Kind 1 Turbogeburten. Ich bin und war schon immer ein absolut intuitiver Bauchmensch und bin noch nie analytisch an meinen Körper heran gegangen. Ich denke, es liegt daran.
Das mit dem ET ist mir auch sofort ins Auge gesprungen. Da ich vom letzten Artikel ebenfalls den März im Kopf hatte, dachte ich im ersten Moment an ein ein Frühchen.
Vielleicht magst du das kurz aufklären, Mona: Hast du bewusst geschwindelt oder dich verrechnet?
Reine Frage aus Neugier, darfst aber musst du natürlich nicht beantworten, eh klar. 🙂
Ganz herzlichen Glückwunsch zum kleinen Matteo und alles Gute für die ganze Familie!
Liebe Martha,
Ich denke mit deiner Annahme liegst du falsch…..auch wenn eine werdende Mutter ein totaler Bauchmensch ist und nicht analitisch an eine Geburt heran geht, kann es immernoch sein, dass bei einer Geburt etwas schief laufen kann…..nicht alles liegt in unserer Hand und nicht alles kann man mit seiner Haltung beeinflussen. Man kann aber beeinflussen wie man mit einer gegebenen Situation umgeht.
Es gibt da so eine tolle Erfindung, die man Stativ nennt und da wurde das Handy befestigt von mir, die Kerzen wurden von mir angemacht da es im Bad noch nicht viel Licht gibt … was daran merkwürdig sein soll weiß ich jetzt nicht…Geburtsvideo gibt’s auf YouTube…
Na ja, ein wenig erstaunlich ist es schon, dass man eine Kamera anmacht zum Baden, wenn man eigentlich nicht mit der Geburt rechnet und davon überrascht wird.
Nichtsdestotrotz: Herzlichen Glückwunsch und eine schöne erste Zeit mit dem Kleinen!
Das war einfach unser Plan, sobald das Bad benutzt wird, Kamera an, egal ob Fehlalarm oder nicht, da man eben nicht alles planen kann, wie man sieht…
Im Video, in dem ihr zeigt wie ihr das Bad dekoriert (spricht ja nichts dagegegen es schön herzurichten) gab es noch anderes Licht und es wurde sogar getestet, ob das Deko Licht hell genug ist, wenn das andere aus ist.
Eigentlich ist mir das wurscht, aber es braucht euch dann halt auch nicht wundern, wenn ihr unauthentisch rüberkommt
Herzlichen Glückwunsch zu einem ganz besonderen und unvergesslichen Geburtstag 🙂
Vielen Dank ❤️
Genau das habe ich auch gedacht, Elisabeth. Wer hat denn gefilmt, wenn niemand dabei war? Und die Geburt war angeblich schmerzlos und hat nur eine Minute gedauert, aber am Anfang steht, dass die Latenzphase (laut Beschreibung die erste Phase der Geburt mit schmerzhaften Wehen) emotional eine Herausforderung war. In dem Artikel passt nichts zusammen,
Liebe C. die Latentzphase kann schon Tage und Wochen vor der eigentlichen Geburt anfangen. Tatsächlich ging die Geburt nur wenige Minuten, so wie von Mona beschrieben
Können Sie sinnerfassend Lesen? Emotional herausfordernd war die unerwartete Geburt, die Latenzphase war lange aber nicht mit schmerzhaften Wehen 🫣
@Elisabeth: wohl wahr. So plötzlich kann das auch nicht gewesen sein, blieb doch genug Zeit das Bad ansprechend mit Kerzen zu illuminieren
Ihr Lieben, die Kerzen hat sie angemacht, als sie die Badewanne eingelassen hat und da hat sie auch die Kamera aufgestellt. Ich finde es total schade, dass so ein kleines Detail nun auseinander genommen wird – anstatt sich einfach über die Geburt mitzufreuen.
Liebe Katharina, danke für die Erklärung. Wenn sie gesagt hätte, „ich habe das noch gemacht“, wäre es ja für uns verständlich gewesen. Man sieht auf den Fotos, dass es nur einen Kamerawinkel gibt. Bezüglich der Zeit ist ja immer die Frage, was man zur eigentlichen Geburt zählt. Wahnsinnig schnell war es allemal.
Das wir uns mitfreuen steht eigentlich außer Frage, zumindestens für mich. Aber der Artikel darf doch auch aufmerksam gelesen und hinterfragt werden, schließlich ist es ein journalistischer Blog.
Es gibt auch eine Reihe Rechtschreibfehler bzw. Fehler im Text. vielleicht hatte Mona ja doch ursprünglich „ich“ gesagt? oder eben „wir“, weil die Kamera vorbereiten in der Ecke stand?
Hier ist der ursprüngliche Text, etwas ausführlicher, hoffe er wird freigegeben. 1. Liebe Mona, euer neuntes Kind ist nun auf der Welt. Wie geht es dir emotional und körperlich?
Liebe Katharina, ja nun ist es geschafft, nach einer Recht langen Latenzphase, emotional war es eher eine Herausforderung, da es so unerwartet losging, so schnell ging und das Baby nach Blasensprung innerhalb von 2 Presswegen da war, es fehlte mir dieses Mal etwas das Gefühl der Geburt, ich wurde etwas überrumpelt und brauchte länger um alles zu begreifen. Körperlich geht es mir dafür hervorragend, die Geburt war ja nicht erschöpfend sondern nur schnell, da wir gefilmt haben, können wir auf die Sekunde genau sagen wie schnell das Kind da war, ab Blasensprung bis ich das Baby aus dem Wasser holte 1 Minute und 18 Sekunden.
2. Wie weit entfernt kam das Kind vom ET und hast du geahnt, dass es an dem Tag losgeht?
Es war wie bei den letzten zwei Kindern eine lange Zeit des Wartens, die Latenzphase zog sich in die Länge, etwa 2 Wochen dieses Mal, wobei ich keine sehr eindeutigen Wehen spürte sondern eher so ein leichteres Ziehen aber aushaltbar
Geboren wurde er bei 39+1 und vor zwei Wochen begann ca. die Latenzphase.
3. Wie genau war dann die Geburt?
Die Geburt begann unspektakulär, wir sind alle früh ins Bett gegangen und ich stand etwa alle 20 min auf, war etwas unruhig aber keine Wehen oder irgendwas. Dann hatte ich immer wieder im Gefühl ich müsse pinkeln, das klappte aber nicht mehr, daher war es für mich ein Zeichen für einen möglichen Geburtsbeginn, Kind liegt tiefer etc…kannte das so von den anderen Geburten aber nicht so komplett ohne Wehen…bin dann leise aufgestanden irgendwann, da ich nicht hätte sagen können, heute geht’s los, hab daher auch meinen Mann nicht geweckt was mir im Nachhinein sehr leid tut, nach 4:00 bin ich in den Geburtsraum auf den Pezziball, etwas Beckenkreisen und abwarten ob sich irgendwas tut, zwischendrin immer wieder hoch, Versuch zu pinkeln aber nichts, nur unangenehmer Druck nach unten. Also wieder ins Bad, Badewanne einlassen um mit warmen Wasser mal zu testen ob Wellen kommen. Das dauerte aber gefühlt ewig, bis diese riesengroße Wanne voll war. Daher hab im meinem Mann geschrieben dass es vielleicht heute losgeht, besser wäre wohl gewesen dass ich ihn anrufen aber das Gefühl sagte ja nicht eindeutig es geht los. War mir auch da noch gar nicht sicher. Als die Wanne voll war, hatte ich das Bedürfnis ins Wasser zu steigen, hatte aber eine sehr enge Leggings an, was das entkleiden etwas mühsam machte und ich kam nicht wirklich raus aus der Hose, was komisch war, als ich es irgendwie raus schaffte hatte ich auf einmal so einen Druck rund um den ganzen Bauch, wie ein ganz enges unbequemes Kleidungsstück und ich musste meinen Bauch kurz halten, in dem Moment platzte die Fruchtblase vor der Badewanne. Auch das absolut ungewöhnlich, hatte das bei den anderen immer im Wasser kurz vor der Geburt nach der Eröffnungsphase. Daher bin ich schnell bis Wasser und wartete wie es weitergeht, bis dahin keine Wehen nichts. Daher tastete ich mal selbst und spürte das Köpfchen, ziemlich tief, ich hielt mich am montierten Tragetuch und hatte 2 dicht aufeinanderfolgende Presswehen. Bei der ersten kam das Köpfchen, Ring of Fire wie bei den anderen Geburten nicht zu spüren und bei der zweiten der Körper und ich holte den Kleinen aus dem Wasser…da waren wir nun, zu zweit in der Badewanne, Handy nicht erreichbar, Badetuch zu weit weg und alle im Haus schlafen. Hab dann mal geschaut welches Geschlecht das Baby hat, wie vermutet von uns allen, ein kleiner Junge. Hallo Matteo, willkommen in unserer Familie ☺️ Bin dann als das Wasser nur noch lauwarm war aus dem Wasser, hab das Baby auf den Wickeltisch gelegt und gut eingepackt die Nabelschnur abgebunden und durchtrennt. Kurz darauf fiel die Plazenta auf den Boden, musste sie also schnell vom Boden in die vorbereitete Schüssel legen und etwas aufwischen war mir in dem Moment einfach super wichtig da neue Naturfliesen dort verlegt waren. Kurz darauf rief ich meinen Mann an dass er bitte ins Badezimmer kommen soll. Er war ziemlich schnell dann bei mir aber dachte einfach dass es nun langsam los geht, er fragte sich selbst warum die Badewanne so rot war, Bauch sah man ja auch noch etwas, dann sagte ich ihm dass er bitte das Baby halten soll, da realisierte mein Mann dass die Geburt schon vorbei war. Er hätte sich natürlich gewünscht dass er dabei gewesen wäre freute sich aber sehr dass alles gut geklappt hat. Mein Mann legte sich den Kleinen auf seinen nackten Oberkörper zum bonden und ich ging schnell duschen und mich anziehen. Nach dem Duschen zog ich das Baby noch schnell an und den ersten Wochenbetttag verbrachten wir auf dem Sofa während mein Mann unten das Bad putzte und alles verräumte. Danach kam er zu uns aufs Sofa wo wir a
4. Wer war alles dabei und wie wurdest du danach betreut?
Dabei war dieses Mal leider niemand, die Einschätzung war schwer ob es los geht oder nicht, es war ja noch Zeit, wir waren in der 39 SSW angekommen, Wehen waren keine spürbaren vorhanden und dann ging alles so schnell dass ich nicht mehr groß jemanden rufen hätte können, dazu ist das Haus und der Abstand zwischen Badezimmer und Schlafzimmer auch zu groß wobei unser Plan eigentlich so war, dass mein Mann dabei sein sollte und die Kleineren zumindest am Anfang, wenn’s am Tag losgegangen wäre.
Versorgt habe ich mich selbst bzw. mit Hilfe von meinem Mann, ging duschen und danach etwas ausruhen mit dem Baby.
5. Es ist deine neunte Geburt – was ist für dich jedes Mal wieder besonders?
Diese ganze Geburt war einfach vom Anfang bis Ende besonders da alles komplett anders abgelaufen ist als bei den anderen vorher, ich neige zwar zu schnellen Geburten aber das war überwältigend und es war keine Zeit zum Ankommen im Geburtsgeschehen. Kind war auf einmal da, zwar schmerzfrei aber es überwältigt einen und man braucht Zeit um das alles zu realisieren. Hab nach der Geburt auch lange darüber nachgedacht wie alles abgelaufen ist und habe versucht dass alles zu verarbeiten, da wir ja auch einen ganz anderen Plan im Kopf hatten, geplant wäre es gewesen, dass mein Mann auf alle Fälle dabei ist, mit mir zusammen in die Badewanne geht während einem Teil der Eröffnungsphase und wir alles gemeinsam erleben. Dann kamen so Angstgefühle auf was hätte passieren können, wenn ich dies oder jenes anders gemacht hätte, naja mein Mann versuchte dann mir diese Ängste zu nehmen und meinte ich solle alles nicht so zerdenken, es wäre ja alles gut gegangen aber er wäre sehr gerne dabei gewesen das merkt man schon.
6. Wie gehen die Geschwister mit dem Kleinen um?
Die Kinder lieben den Kleinen, sie streicheln ihn ganz vorsichtig, möchten ihn gerne halten wenn er wach ist, helfen beim Anziehen und wickeln.
7. was für ein Kerlchen ist der Kleine?
Er ist total ruhig, weint nicht viel und ist absolut geerdet angekommen, er wird gestillt, schläft viel und schaut aus wie seine Brüder.
8. Was hast du dir für dein Wochenbett vorgenommen?
Ich habe mir nicht viel vorgenommen, habe von meiner Familie Bettruhe verordnet bekommen und halte mich so gut es geht daran, bin es nicht gewohnt so wenig zu machen aber alle kümmern sich ganz rührend um uns, bringen was zum Essen und Trinken ans Bett oder zur Couch und alle schauen, dass hier alles rund weiterläuft, sie räumen alle zusammen auf, es wird eingekauft, mein Mann hat nach der Geburt ein leckeres Frühstück vom Bäcker geholt.
9. Was ist das absolut süßeste an einem Neugeborenen für dich?
Man vergisst immer so schnell wie klein ein Neugeborenes jedes Mal ist, obwohl er mit 50 cm und 3700 Gramm ja doch normal groß ist, sie sind einfach so unsagbar niedlich und wir freuen uns über jedes einzelne Kind das wir bei der Entwicklung begleiten dürfen.
Am Mo., 26. Jan. 2026 um 11:42 Uhr schrieb :
Liebe Katharina, unser 9. Kind wurde nun geboren, wie geplant in einer Alleingeburt. Die sich zu einer 2-Minuten Sturzgeburt ab Blasensprung entwickelte. Der Kleine ist total ausgeglichen, schläft viel und wird nach Bedarf gestillt. Die älteren Kinder bewundern den Kleinen alle paar Minuten und alle kümmern sich rührend um den Kleinen Matteo. Er war 3700 g schwer, 50 cm lang und hatte einen Kopfumfang vom 34 cm.
Falls ihr an einem Geburtsbericht interessiert seid kann ich gerne ein paar Fragen beantworten.
Mein Mann hat nun 2 Wochen Vaterschaftsurlaub was das Ganze sehr entspannt macht hier.
Liebe Grüße
Mona
Danke Katharina, dein Kommentar spricht mir aus der Seele.
Und an Mona und ihre Familie: alles Gute für euch und lasst euch bitte nicht von den Reaktionen hier herunterziehen.
Liebe Meli, vielen Dank, nein die Kommentare machen uns nichts, wir stehen da drüber ☺️ lg
Liebe Katharina, die Autorin hat früher schon mit Euch Artikel mit umstrittenen Inhalt veröffentlicht. Da ist es wenig verwunderlich, wenn auch dieser kritisch beäugt wird.
Warum sollte ich mich individuell mit einer fremden Frau über die Geburt mitfreuen? Ich freue mich für das Kind, dass (wieder) alles gutgegangen ist. Immerhin hat Mona ja diesmal (leider erst hinterher) drüber nachgedacht „was alles hätte passieren können“.
Ihre Statements zeichnen sich schon durch Widersprüchlichkeiten aus. Nach dem achten Kind hieß es, gibt kein weiteres, wird ja auch immer gefährlicher….dann war man doch noch nicht „vollständig“.
Die Eltern sind auch früher schon mit ihrem Umgang mit den Geburten hier im Blog angeeckt, weil manche es für weniger verantwortungsvoll gehalten haben
Mein Frau hatte schon seit Wochen eine ausgedehnte Latenzphase gehabt und da wir noch dabei sind das Badezimmer zu renovieren gibt’s da auch kein Licht und deshalb hatten wir schon Tage vorher den Raum für die Geburt vorbereitet mit Kerzen, Kamerastativ, Babysachen und so weiter einfach Sachen damit sich meine Frau maximal wohlfühlt während der Geburt und auch Dinge die das Baby braucht. Am Tag der Geburt war ich ja noch am schlafen und meine Frau war sich nicht sicher obs losgeht, nur deshalb ging sie ins Bad ohne mich, zündete die Kerzen an und bereitete die Kamera vor.
Da passt was nicht zusammen. Sie sagt “ wir haben die Geburt gefilmt“ und dann erzählt sie, dass sie ganz allein war, das Handy zu weit weg und sie ihren Mann erst angerufen hat, als das Baby geboren war. haben sie eine Kamera im Bad mit Bewegungsmelder oder filmen sie das Bad generell? sehr merkwürdig!
Ging mir auch so. klingt so als wolle sich da jemand inszenieren.
Ich kann die Faszination einer Alleingeburt verstehen – aber bitte denkt daran: es kann immer etwas unvorhergesehenes passieren! Da sollte frau doch wenigstens das Handy griffbereit haben…
Nachdem ich selbst nach einer völlig komplikationslosen 2. Schwangerschaft (nach einer völig komplikationslosen ersten Schwangerschaft & Geburt) erlebt habe, dass eben doch nicht immer alles glatt läuft (Neugeborenes kam sofort auf die Intensivstation und hätte es vermutlich nicht überlebt, wenn die Ärzte nicht auf einen sehr schnellen Kaiserschnitt gedrängt hätten), bin ich da einfach etwas empfindlich.
Tja sorry aber es gibt da so eine tolle Erfindung die nennt sich Stativ und ja meine Frau war alleine im Bad da sie sich gedacht hatte, dass es eventuell noch nicht losgeht. Und zurück zur Frage ob unser Bad permanent gefilmt würde, wer oder was filmt sein Badezimmer immer, ausser die die Geld damit verdienen mit speziellen Filmen. Verstehe manchmal nicht wie manche denken oder was sie sich vorstellen