Fremdverknallt: „Ich liebe beide und wünsche mir Klarheit“

Fremdverknallt

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Ihr Lieben, unsere Leserin sagt, wenn man nicht selbst mal in einer solch verzwickten Situation steckte, kann man sich das nur schwer vorstellen. Sie ist zufrieden verheiratet – und fremdverknallt in ihren Kollegen, der ihr Seiten an ihr selbst zeigt, die ihr bislang verborgen waren. Bislang sind es nur Blicke, gemeinsame Lacher und Komplimente. Mehr nicht. Aber eben auch nicht weniger…

Du Liebe, erzähl mal, wie lange du mit deinem Mann zusammen bist.

Wir sind jetzt fast 11 Jahre zusammen, davon 8 Jahre verheiratet. Uns gibt es nur zu zweit. Wir haben keine Kids und keine Haustiere.

Wir würdest du euch als Paar beschreiben, wenn du einen Außenblick drauf werfen würdest?

Wir sind (eigentlich) das Traumpaar schlechthin. Wir wirken zusammen sehr harmonisch, sind sehr empathisch, unsere Freunde lieben uns. Ich höre öfters von Bekannten, dass wir ein süßes Paar wären. Nach außen hin wirken wir auch so. Vom Charakter her passt es zu 100 %. Wir verstehen uns super. Und versuchen viel zu unternehmen geben uns aber auch viel Freiraum für unsere eigenen Dinge. Dennoch ist es manchmal etwas schwierig, wie vermutlich in jeder Beziehung.

Nun gibt es da seit etwa einem Jahr so eine Sache, die dich ziemlich lebendig macht… du nennst es eine „emotionale Affäre trotz (eigentlich) glücklicher Ehe“. Was genau bedeutet das?

Ja. Das stimmt. Es kam ein anderer Mann in mein Leben, der einiges in mir durcheinandergebracht hat. Wir kennen uns schon ein ganzes Jahr. Die Gefühle waren irgendwie von Anfang an da und wurden mit der Zeit immer intensiver. Er fühlt genauso wie ich und wir ziehen uns an wie Magneten. Er ist nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken, weil ich ihn zu sehr ins Herz geschlossen habe und er mich auch. Man kann schon fast von Liebe reden. Auch wenn das alles sehr kompliziert macht.

Wie ging das los?

Paar
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Wir kannten uns nur flüchtig bei der Arbeit und trafen uns öfters im Gebäude oder vor der Eingangstür, als ich kam oder ging. Es war dieser besondere Blick, diese Neugier, dieses Anlächeln. Dies ging schon eine ganze Weile so und ich hatte ein mulmiges Gefühl. Ich wollte keine falschen Signale senden, schließlich bin ich verheiratet und da macht man sowas nicht. Also schrieb ich ihn eines Tages an, ob wir mal reden könnten. Er sagte sofort „Ja“ und nahm sich die Zeit.

Wir sind dann eine ganze Stunde draußen gewesen und ich war ziemlich nervös, als ich ihm erzählte, dass ich verheiratet sei. Ich wollte das einfach klarstellen, damit die Begegnungen in Zukunft einfacher sind und klar ist, dass da nix entstehen wird. Wir wechselten bei diesem ersten Gespräch aber schnell die Themen und unterhielten uns über Urlaube, Hobbys, Gott und die Welt. Es war einfach toll. Es war irgendwie schnell klar, dass wir das wiederholen wollten und somit folgten sehr, sehr viele Spaziergänge in jeder unserer Mittagspausen.

Beschreib mal, wie es dir ganz zu Beginn ging?

Am Anfang waren wir beide recht nervös, aber ich fühlte mich von Beginn an richtig wohl. Es war alles so mega vertraut, wir konnten uns alles erzählen. Ich hatte das Gefühl, wir kennen uns schon ewig. Dieses Gefühl ist einfach unbeschreiblich schön. Endlich sieht dich jemand. Interessiert sich für dich. Hört dir bis ins kleinste Detail zu und merkt sich Dinge, schmeichelt dir, macht dir Komplimente, begehrt dich, schmachtet dich an, findet dich sexy, einfach toll! Ich genieße dieses Gefühl sehr. Es macht irgendwie total süchtig und ich wollte immer mehr davon.

Was haben dir die Schwärmereien für deinen Alltag gebracht? Beflügeln dich die Schmetterlinge? Wurdest du sogar eine entspanntere Ehefrau?

Ich fühle mich einfach toll und sexy. Das wirkt sich stark auf mein Selbstwertgefühl aus und ich bin viel fröhlicher und gelassener. Ich würde sagen, ich habe mich neu kennengelernt, hab mich neu entdeckt. Dinge, die ich längst vergessen hatte, kamen wieder zum Vorschein und ich fing an zu leben und zu genießen.

Am Schönsten ist es, dass ich mein eigenes „lautes“ Lachen entdeckt habe, denn ich habe vorher nie richtig gelacht. Ich bin ein eher ruhiger Mensch und lachte eher leise. Als ich es entdeckte, war ich sehr überrascht, dass das überhaupt möglich war. Ich hab das Gefühl, ich bin ein komplett anderer Mensch, wenn ich bei ihm bin. Irgendwie bin ich anders und mir selbst ein bisschen fremd. Ich glaube, da gibt es noch so einiges zu entdecken.

Wie hast du dich sonst noch verändert?

Ich habe einiges gelernt und mein Blickwinkel auf die Dinge hat sich dadurch extrem verändert. Ich verurteile keine Menschen mehr und bewerte keine Situationen, bevor ich sie nicht selbst erlebt habe. Denn mir ist klar geworden, dass man das nicht kann. Jeder, der nicht selbst in dieser Situation ist/war wird es je verstehen können. Auch mein Verhältnis zu meiner Mama ist sehr viel besser geworden. Ich bin selbst Scheidungskind und habe es lange nicht verstehen können und auf einmal wurde mir so einiges klar. Ich sehe plötzlich Dinge anders.

Wie setzt ihr das technisch so um, dass niemand etwas mitbekommt?

Unsere Treffen finden immer im Kontext unserer Arbeitszeiten statt. Ein Spaziergang in den Mittagspausen oder zwischen Arbeitsende und Anschlussterminen. Wir nutzen jede Minute, um uns irgendwie noch zu sehen. Meist sind es aber 30 bis 60 Minuten, die wir einräumen können. Manchmal mache ich noch schnell einen Alibi-Einkauf, bevor ich heimfahre, wenn es etwas später wird. Ich passe aber immer auf, dass es nicht zu spät wird und ich nicht in Erklärungsnot gerate. Es gab aber auch schon offizielle Treffen, wovon ich meinem Mann erzählte, wenn wir mal essen gehen oder uns am Wochenende auf’n Nachmittag auf einen Kaffee treffen wollten. Nur das kann ich nicht zu oft machen, weil es sonst Fragen bei meinem Mann aufwirft.

Du schreibst von einer „eigentlich“ glücklichen Ehe. Was fehlt dir dann doch?

Großfamilie
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Bis zu der Begegnung, habe ich immer gedacht, es sei alles bestens zwischen meinem Mann und mir. Wir verstehen uns super, sind harmonisch, lieben uns und teilen den gleichen Humor. Es funktioniert einfach.
Aber ich habe erkannt, dass das nicht alles ist. Es fehlt mir so viel mehr. Irgendwie all das, was mich bei dem anderen Mann besser fühlen lässt. Diese Begierde, dieses Verlangen. Dieses Gefühl, endlich gesehen zu werden. Und natürlich der Sex.

Dieser hat sehr nachgelassen und das ist ein großes Thema zwischen uns. Gemeinsame Aktivitäten und die Begeisterung für viele kleine Dinge, die mein Mann leider nicht mit mir teilt. Der Kollege aber schon. Ich habe gemerkt, wie viel ich eigentlich vermisse, habe es aber vorher nicht wahrgenommen oder es einfach hingenommen. Oder einfach nur funktioniert und mich irgendwie ein bisschen dabei vergessen. Dabei kommt es auf so viele Kleinigkeiten an.

Nun ist einige Zeit vergangen. Noch immer bist du fremdverknallt. Passiert mittlerweile mehr zwischen euch? Sehnst du dich in Alltagssituationen nach der anderen Person?

Es gab mit der Zeit immer kleine Steigerungen. Am Anfang begrüßten und verabschieden wir uns nur mit Worten, dann folgten kleine Drücker und kleine Berührungen. Die Umarmungen wurden immer intensiver. Irgendwann nahm er einfach meine Arme und warf sie sich um seinen Hals. Seitdem sind die Umarmungen irgendwie inniger und auch länger. Es gab auch mal das eine oder andere kleine Küsschen auf der Wange, aber nur wenn etwas ganz Besonderes passierte. Das kam aber nicht sehr oft vor.

Heute gibt es nur viele schöne und intensive Umarmungen, fast schon wie ein Halten. Wir nehmen uns aber sehr zurück. Wir wissen beide, dass alles andere falsch wäre und ich bin ihm sehr dankbar, dass er da nichts versucht, obwohl er und auch ich beide gerne würden. Wir reden sehr oft über unsere Situation und wie verrückt das alles ist. Das hilft mir sehr, die Dinge wieder richtig einzuordnen.

Hast du manchmal ein schlechtes Gewissen oder malst dir aus, was passieren würde, wenn das rauskäme?

Natürlich! Ich hatte schon zich Szenarien im Kopf. In allen verschiedensten Konstellationen. Und natürlich wünsche ich mir, dass ich es ausleben könnte, aber ich weiß auch, was ich verlieren könnte. Mir ist bewusst, dass ich ein großes Risiko eingehe und doch tue ich es und ich weiß auch, dass irgendwann alles rauskommen wird. Entweder wir werden erwischt, mein Mann bekommt davon Wind oder es platzt aus mir raus, weil ich diese Schuldgefühle nicht mehr aushalte.

Ich weiß auch nicht, warum ich weiter mache. Ich kann einfach nicht anders, denn ich möchte weder den einen noch den anderen vermissen. Es ist ein tolles Gefühl, von zwei Männern gleichermaßen „geliebt“ zu werden. Und dann denke ich mir „Wir machen ja nix“. Ich habe mir ja nichts vorzuwerfen. Und für meine Gefühle kann ich ja nichts. Die sind einfach da. Aber dieses schlechte Gewissen ist natürlich stets und ständig präsent und ich stecke oft in einem großen Gefühlschaos, bin verzweifelt und weiß nicht weiter.

Ich bin dann ziemlich verloren, weil ich nicht weiß, was ich tun soll. Und dann frage ich mich wiederum „Muss ich denn irgendwas tun“? Kann ich es nicht einfach alles so lassen? Mir ist aber bewusst, dass irgendwann dieser kleine Zauber zwischen uns vorbei sein wird und dass das nur auf Zeit sein wird. Wenn es diese blöden Gefühle nicht gäbe, könnte man es anders bewerten. Man könnte es als normale Freundschaft abtun und alles wäre so viel einfacher. Man könnte sich treffen, wann immer man möchte und so oft, wie man möchte.

Wenn du dir für deine Zukunft etwas wünschen könntest: Was wäre es?

Klarheit. Ich wünsche mir herauszufinden, was ich überhaupt will und was mir guttut. Oder dass das jemand Anderes für mich übernimmt. Denn offensichtlich kann ich hier keine Entscheidungen treffen und möchte niemanden verlieren. Und natürlich würde ich am liebsten beides haben und leben. Nur leider leben wir in einer Welt, wo Monogamie ganz großgeschrieben ist. Vielleicht ändert sich das ja mal.

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6 comments

  1. Wenn wir ehrlich sind, kennen viele diese Situation, wenn man auch vielleicht noch nicht so weit gegangen ist. Sei es der Kollege, jemand beim Sport oder in anderen Situationen des Alltags. Die Kunst ist es, dem nicht nachzugeben und am besten die Begegnungen zu vermeiden, z.B. in dem man die Abteilung oder das Unternehmen wechselt. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, die Schwärmerei geht vorbei.

    Bei mir war es auch ein Kollege, der mir von Beginn an auffiel und dessen Lächeln mich irgendwie magisch anzog. Wir hatten viele Projekte zusammen, verstanden uns sehr gut, tauschten Blicke aus und redeten privater als mit anderen Kollegen. Passiert ist nie etwas, denn wir sind beide verheiratet und Kinder, aber mein Kopfkino war da.
    Es endete, als ich die Abteilung wechseln musste. Seitdem haben wir beruflich nichts mehr miteinander zu tun und ich belasse es dabei. Es ist besser so. Das Gras auf der anderen Seite ist nur grüner, solange man noch nicht im Alltag angekommen ist. Ist der Alltag da, wird aus dem neuen, unbekannten auch wieder nur Routine.
    Ich verurteile dich nicht, rate dir aber, standhaft zu bleiben und die Ehe mit deinem Mann wiederzubeleben. Unternehmt wieder mehr miteinander. Redet. Schaut euch in die Augen und versucht, die Verliebtheit von Einst wieder hochzuholen. Denn wie gesagt, mit Sicherheit wird es auch mit dem Neuen irgendwann Alltag.

  2. Wie wäre es mit einem Gedankenspiel? Du wärest mit deiner Thematik plötzlich in einem Umfeld, wo klassische Monogamie keine Rolle spielt und könntest eine Beziehung auch zu mehreren Partnern gleichzeitig führen. In welcher Rolle würdest du deinen Mann sehen und in welcher deinen Kollegen? Wären die beiden Männer gleich und hättest du sie gern beide als deine Partner? Oder wäre dein Mann eher ein Freund / emotionale Stütze / Wegbegleiter und der Neue dein Partner und Sexpartner? Oder hättest du den Kollegen am liebsten nur vorübergehend in deinem Leben? Oder wäre der Ehemann plötzlich überflüssig? Gäbe es (außer deiner Vergangenheit) noch Lebensbereiche, wo du deinen Mann gern dabei haben würdest? Ich persönlich finde, dass eine Frau nach so vielen Jahren Beziehung und Ehe offen über ihre Gefühle und Wünsche sprechen kann. Vielleicht wäre eine offene Beziehung eine gute Lösung? Vielleicht ist die Zeit der Ehe aber auch vorbei und es fällt schwer Altbewährtes loszulassen? Ich möchte dich ermutigen deine Gefühle ernst zu nehmen und in die Offensive zu gehen, denk nach, sprich mit deinem Mann oder zumindest mit einer Freundin.

    1. @Tia: eine offene Beziehung basiert auf Regeln. Meistens, und das aus gutem Grund, gehört dazu, dass man nicht im engeren Umfeld fischt. Oft wird auch vereinbart, dass man sich nur einmal trifft oder dem/der Ehepartner/in berichtet, wenn man dabei ist, Gefühle zu entwickeln. Eine offene Ehe kann nämlich auch schnell der Anfang vom Ende sein.
      Ich denke daher nicht, dass eine offene Ehe der Weg ist, um sich mit dem Kollegen auszuprobieren. Von dem Grundsatz „Never fuck the company“ fange ich erst gar nicht an. Das könnte in jeder Hinsicht gewaltig nach hinten losgehen.

  3. Wenn man es als Aussenstehender liest wird einem sofort klar wie verliebt du ihn den „Anderen“ bist. Bei ihm scheinst Du die bessere , lebendigere, fröhlichere, aktivere Version deiner selbst zu sein. Euer Verlangen nacheinander ist da. Für mich ist klar mit diesem andren könntest du schnell Kinder haben sonst wäre da nicht diese grosse auch sexuelle Abziehungskraft, die Biologie funktioniert 🙂

    Beide haben ist immer toll und geht meistens für ne Weile gut aber ja irgendwann kommt es raus, dein Mann wird irgenwann die Veränderung an Dir merken, oder ja du hältst es nicht aus und sprichst oder es kommt durch andere raus oder der Fremde will irgenwann mehr stellt dich vor die Wahl oder geht…

    auf jeden Fall begegnet man glaube ich im Leben nicht allzu oft solchen Menschen , die so etwas in einem auslösen und die einem helfen sich ganz neu zu entdecken und man denen man sich so gut und gehalten fühlt im wahrsten Sinne des Wortes und die so attraktiv auf einen wirken.

    Du und dein Mann ihr habt keine Kinder, der andere scheint eh frei zu sein… ich glaube ich an deiner Stelle würde das Abendteuer wählen, diesen Mann, der Dir so gut zu tun scheint und eher versuchen mit deinem Mann nach der Trennung gute Freunde zu bleiben. er bedeutet Dir ja auch viel und ihr wart ja auch lang ein Traumpaar. vielleicht ist es ja möglich ein wenig Freundschaft zu retten. das leben an der Seite des andren leben zu können glaube ich wird dich aber in deinem Leben voranbringen. man begegnet niemanden mit so einer starken Wirkung zufällig. er hat dir was zu geben und zu sagen.

    natürlich kann es auch sein dass du für dich nach einer Weile erkennst: er war da um mich in Versuchung zu führen und um zu lernen „nein“ dazu zu sagen. Aber im Text klingst Du so viel eher nach einem freudigen lustvollen Ja was schon in deinem Herzen schreit.

  4. Ob man seine Partnerschaft/Ehe monogam gestaltet oder nicht, entscheidet man selbst mit der betreffenden Person, nicht die Welt.
    Manche Menschen finden das dauerhafte angelogen werden, durch das Verheimlichen vieler Treffen und deiner Gefühle, schlimmer als den ehrlichen Umgang damit. Ein ehrliches Gespräch mit deinem Mann kann in einem Beziehungsende, einer offenen Beziehung oder in einer schöneren Beziehung mit ihm Enden. Das Verschweigen deiner Gefühle und Treffen führt eher zu einer unschönen Beziehung zu deinem Mann, weil die ganze Zeit ein Elefant im Raum steht, oder zu einem Beziehungsende, was wahrscheinlicher wird, wenn er es selbst rausfindet.

    “ Ich wünsche mir herauszufinden, was ich überhaupt will und was mir guttut. Oder dass das jemand Anderes für mich übernimmt. “ Das rauszufinden kann kein anderer. Und man nimmt sich selbst ganz viele Gestaltungsmöglichkeiten für das eigene Leben wenn man nur darauf wartet, jemand anderes würde das für einen selbst Richtige tun.

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