Ihr Lieben, in der letzten Woche hieß es in den Medien plötzlich: „Nur 60 Prozent der 15-jährigen in Deutschland erreichen. Die Mindestkompetenz in Lesen und Mathematik. Damit liegt Deutschland auf Platz 34 von 41 Ländern mit vergleichbaren Bildungsdaten.“ Eine Leserin schrieb uns direkt dazu und hat uns nun ein Interview gegeben, weil bei ihrem Sohn in der Schule einfach mächtig was schiefläuft und an wirkliche Bildung kaum zu denken ist.
Du Liebe, du sagst, bei deinem Sohn findet kaum noch nennenswerter Unterricht statt. Wie kommt es dazu?
Viele Lehrer sind krank, müssen in anderen Klassen aushelfen oder wie unser Klassenlehrer alle Ski-Freizeiten oder Austauschfahrten begleiten, weil er der einzige Lehrer ist, der keine Familie hat, Englisch und Spanisch unterrichtet und Ski fahren kann.
Was heißt das konkret für den Stundenplan deines Sohnes?
Das bedeutet konkret: Jede Woche mindestens ein bis zwei Stunden Entfall, manchmal auch mehr. Oder Mitbetreuung der Klasse, was den Kids nicht viel bringt, da es meistens nicht Fachlehrer sind und sie bei Fragen nicht helfen könnten.
Was heißt eine „Mitbetreuung der Klasse“ genau?
Lehrkräfte, die in einer anderen Klasse Unterricht haben, müssen unserer Klasse Aufträge erteilen, die sie vorher von den ausfallenden Lehrern bekommen haben. Diese Kräfte lassen aber nur die Aufgaben da und gehen dann wieder zurück in ihre eigene Klasse.
Haben die Kids dann Fragen zum Thema, können diese nicht direkt beantwortet werden, da ja kein Ansprechpartner, keine Aufsichtskraft da ist. Wenn es gut läuft, muss der Lehrer, der die Aufgaben verteilt hat, auch in der anderen Klasse nur aufpassen, dann kann er zwischen beiden Klassen pendeln und her und da mal Fragen beantworten.
Noch mehr Glück haben sie, wenn der Lehrer vom Fach ist, das gerade behandelt wird, dann bekommen sie vielleicht auch eine fachliche Antwort und müssen nicht gemeinsam schauen, wie sie das Rätsel lösen.
Werden denn trotzdem Leistungsnachweise verlangt?
Natürlich! Arbeiten müssen natürlich geschrieben werden, klar. Ganz egal, ob der Lehrer da war oder nicht.
Habt ihr als Eltern mal nachgefragt?
Klar. Auf der Elternbeiratssitzung wurde uns gesagt, dass viele Lehrer dauerkrank sind, aber immer wieder neue kurze Krankschreibungen hintereinander einreichen, sodass das nicht durch einen längerfristigen Ersatzlehrer aufgefangen werden kann. Und die übrigen Lehrer gehen auf dem Zahnfleisch.
Woher glaubst du, kommt der hohe Krankenstand bei pädagogischem Personal?
Ich vermute, es liegt an normalen Krankheiten, an dem eigenen Nachwuchs, aber auch an Burnout. Die Anforderungen sind hoch.
Wie könnte das Problem gelöst werden, hast du da vielleicht Ideen?
Ich bin im Kirchenvorstand. Unser Pfarrer war über Wochen krank und eigentlich vertreten sich die Pfarrer*innen hier immer untereinander. Wenn es aber länger dauert, kann diese Vertretung nicht mehr abgefangen werden. Jetzt haben wir eine Pfarrerin, die nur für Vertretungen zuständig ist. Natürlich für einen bestimmten Bezirk. So etwas müsste es auch für Lehrkräfte geben.
Was würdest du dir wünschen für deinen Sohn speziell, aber auch für das deutsche Bildungswesen generell?
ich würde mir wünschen, dass wieder mehr auf die Kinder eingegangen wird. Unsere Klasse hat immer 30+ Kinder. Das ist einfach zu viel.
Mein Sohn ist leider ständig krank, auch mal länger. Er hat aber nie irgendwas an Material bekommen. Ich erwähne es immer und immer wieder und die Lehrer haben mir immer wieder versprochen, es würde sich bessern. Seit einiger Zeit werden die Arbeitsblätter in Teams hochgeladen, jetzt, wo er bald die Schule verlässt.
Aber auch anderen Eltern ist es recht egal, hab ich das Gefühl. Ich hab so häufig nachgefragt, ob mir ein Heft ausgeliehen werden kann oder Bilder gemacht werden. Nie, es kam nie was. Da frag ich mich dann manchmal, warum das so ist, wir sitzen doch alle in einem Boot.

17 comments
bei 60.000 jungen Menschen ohne Schulabschluss von 800000 und 7,6 Millionen funktionalen Analphabeten stellt sich eine grundlegende Frage. Kann Schule überhaupt noch leisten, was sie verspricht?
Gebt die Bildung frei, für Eltern die das jetzt schon leisten.
Es gibt ein paar wenige gute Schulen, ohne Druck, ohne Hausaufgaben, ohne Noten, mit Einbindung von Neurowissenschaft und vertrauen gegenüber den jungen Menschen.
Stichworte, Herr Ruppaner, Allemannenschule in Wutöschingen.
Nur bis das flächendeckend Einzug hält, müssen Eltern ihren Nachwuchs schützen, wenn es ihm nicht gut geht in der Schule.
Naja, 2 Stunden Ausfall bedeutet, dass 2 Stunden ersatzlos ausgefallen sind. Aber vieles von dem „vertretenen Unterricht“ ist halt nicht wirklich Unterricht, das meinte die Leserin wohl. Ich kann das aus meinem Arbeitsalltag bestätigen: da zählt Distanzunterricht am Gymnasium als vertretene Stunde, obwohl nicht mehr passiert, als eine Buchseite zu benennen, die selbständig bearbeitet werden muss. Oder irgendein Lehrer steht vor der Klasse, führt aber nur Aufsicht, vieles hat gar keine Qualität. Vieles passiert da nur für die Statistik.
Es zeigte sich ja jetzt wieder im Bildungsranking, wie schlecht deutsche Schulen abschneiden. Man kann nicht erst die Schüler viel zu früh separieren und dann noch in riesige Klassen setzen. Oder man kann es schon, passiert ja genau so hier, aber dann braucht man sich nicht über die Folgen wundern: immer mehr Schüler ohne Abschluss, Bildungserfolg vom Elternhaus abhängig, immer schlechtere Kompetenzen und nicht zuletzt eine tief gespaltene Gesellschaft. Ich finde das traurig und dramatisch, aber da fehlt immer noch echter Änderungswillen.
Neben fehlenden und überlasteten Lehrer:innen ist teilweise Unterricht kaum noch möglich, auch wenn der Lehrer anwesend ist. In unserem unmittelbaren Umfeld gibt es Kinder an Schulen mit massiven Gewaltproblemen (ca. 180 Anzeigen von Eltern bei der Polizei pro Schuljahr an einer Grundschule!), pro Klasse nur noch eine Hand voll Schüler, die keine besonderen Herausforderungen wie LRS, Dyskalkulie, AD(H)S, Deutsch als Fremdsprache, soziale Auffälligkeiten, etc. haben. Auch der anwesende Lehrer hat sicherlich eine viel höhere Belastung als früher und Unterricht wie wir ihn aus unserer Kindheit kennen, ist einfach nicht mehr möglich. Ich denke nicht, dass sich Parameter wie die Klassenstärke noch realistisch mit früher vergleichen lassen, da es sich um ganze andere Kinder handelt.
Wir haben lange überlegt und uns für eine Privatschule (24 Kinder pro Klasse mit zwei (!) Lehrern) entschieden. Ein bisschen fühlt es sich schon so an als wenn man sich heute die „normale“ Grundschulzeit erkaufen muss, weil sie an einer staatlichen Schule einfach nicht mehr stattfindet. Das dies ein allgemeines Empfinden ist, zeigen über 200 Bewerbungen auf 24 Schulplätze sicherlich sehr gut. (Und das obwohl immer mehr neue Privatschule eröffnen.)
Die paar ausgefallen Unterrichtsstunden sind also mit Sicherheit nicht das einzige Problem.
@Anne: ich denke, die Kinder mit besonderen Herausforderungen gab es früher doch auch? Warum sollte es anders gewesen sein?
In unserem Umfeld werden viele Kinder komplett anders groß als wir damals. Ernährung, Medienzeit, Bewegung, Freizeit mit anderen Kindern, etc. Ich denke, dass diese äußeren Faktoren schon einen gewissen Einfluss haben, zumindest auf einen Teil der genannten Herausforderungen (ADHS, auffälliges Sozialverhalten, etc.)
Andere Diagnosen wurden früher wahrscheinlich einfach nicht gestellt, weil psychische Probleme eher ein Tabu-Thema waren, aber es gab sie bestimmt trotzdem schon.
Außerdem haben sich die Lebensumstände in den Familien doch drastisch geändert. Familienmitglieder wohnen teilweise viel weiter voneinander entfernt, Eltern arbeiten gezwungenermaßen mehr Stunden als sie vielleicht gerne würden und haben gleichzeitig häufig sehr wenig familiäre Unterstützung, etc. In Summe können zumindest gefühlt weniger Probleme zu Hause abgefangen werden, weil einfach viele Familien an ihrer Belastungsgrenze sind. Unabhängig davon, ob die Probleme manchmal auch hausgemacht sind und vielleicht vermeidbar wären.
Es ist zumindest mein Eindruck, dass es verschiedene parallele Entwicklungen gibt, die nicht unbedingt zum Wohl der Kinder sind und richtig spürbar wird es in der Grundschule zum ersten Mal.
Einige Unterschiede zu damals haben andere ja schon erläutert. Ich möchte noch hinzufügen, dass die Schulen selbst ganz andere Handhabe hatten, um disziplinarische Maßnahmen durchzusetzen. Heute zum Beispiel haben drei Tadel in Zeitraum X nicht mehr automatisch einen temporären Schulverweis zur Folge, sondern … außer heißer Luft eigentlich nichts. Alles, was dem Kind unangenehm sein könnte, ist mittlerweile verboten. Das wissen die lieben Kleinen natürlich auch ganz genau. Hinzu kommt, dass – zumindest nach meiner persönlichen Erfahrung – bei Fehlverhalten eines Kindes eher das Umfeld unter Druck gesetzt wird, doch gefälligst Verständnis für das arme Kind zu haben. Inklusive der Lehrer.
@Anne: ich verstehe, was Du meinst, aber was genau soll denn Schule an der von Dir beschriebenen Problematik ändern?
Die Schule kann unter den jetzigen Rahmenbedingungen daran rein gar nichts ändern und ich möchte auch gar nicht die Schulen bzw. Lehrer:innen kritisieren.
Wir als Gesellschaft müssten Bildung zur Priorität machen und bessere Rahmenbedingungen schaffen: kleinere Klassen, Klassenbegleitung pro Klasse zur Unterstützung des Lehrers, genug Sonder- und Förderpädagogen, Unterstützung für Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist etc.
Nichts davon wird passieren, da Familien/Kinder keine Lobby haben und die Mehrheit der Wahlberechtigten im Rentenalter oder kurz davor ist. In dieser demografischen Situation hat Bildung keine Priorität und das wird sich demnächst auch nicht ändern. Deswegen haben wir uns für eine Privatschule entschieden (und hatten das große Glück genommen zu werden.) Wir sind sehr dankbar, dass diese Option im Rahmen unserer Möglichkeiten liegt und wir genommen wurden.
@die andere S: früher gab es deutlich weniger Inklusionskinder und Kinder nichtdeutscher Muttersprache.
Auch waren Klassen homogener, weil strikter selektiert wurde.
gebt endlich die Bildung frei und traut Eltern was zu wie in anderen Ländern auch.
https://youtu.be/JRiPSq9KGUY
Ich bin 57 und Mutter von zwei Kindern. Die Tochter studiert (ist fast mit dem Bachelor fertig), der Sohn macht aktuell Abitur. Ebenfalls an einer Privatschule. Wir haben irgendwann keine andere Möglichkeit mehr gesehen.
Schon in der Grundschule war die Klassenlehrerin so oft krank, dass wir Eltern uns zusammengeschlossen und Unterricht bei der Schülerhilfe auf eigene Kosten organisiert haben. Denn beim Übertritt auf die Weiterführende interessiert es die aufnehmende Schule keinen Deut, ob die Kinder gelernt haben, was sie sollten. Da heißt es „Friss oder stirb“.
Auf der Weiterführenden ging es dann direkt weiter: Kaputte Infrastruktur, kranke Lehrer, Sprach- und Gewaltprobleme bei vielen Mitschülern. Es wurde so schlimm, dass in manchen Schulfächern Striche statt Noten auf den Zeugnissen standen. Die Fächer waren schlicht nicht oft genug erteilt worden, um eine Notengebung zu ermöglichen. In anderen Fächern basierte die Halbjahresnote auf einem einzigen Test, der in einer der 4 oder 5 (ja, genau so!) Unterrichtsstunden des Halbjahres geschrieben wurde. Man hätte die Zeugnisse wahrscheinlich reihenweise anfechten können. Wieder waren wir auf uns gestellt, um den nötigsten Stoff aufzuholen, bevor es an die Abiturqualifikation ging.
Daher haben wir vor der Oberstufe die Reißleine gezogen. Die Privatschule hat keine 200 Schüler und insgesamt kleine Klassen (10 Schüler, manchmal sogar weniger). Wenn ein Lehrer mal nicht da ist, wird in der Stunde anderer Unterricht aus dem Stundenplan erteilt und die ausgefallene Stunde an dessen Stelle nachgeholt. Er findet jedenfalls definitiv statt. Bei Corona- oder Grippeausbrüchen wird Fernunterricht erteilt. Sämtliche Lehrmaterialien sind auch digital nutzbar. (Mein Sohn hat seit drei Jahren keine Schulhefte oder -bücher mehr, sondern nur sein iPad, Kunstausrüstung und Sportzeug.)
Die Schule ist eine staatlich anerkannte Ergänzungsschule. Hier in NRW bedeutet das, dass sie ganz normalen Unterricht nach Lehrplan anbieten und aufs Abi vorbereiten darf, selbst aber keine Abiturprüfungen abhalten kann. Diese finden an einer staatlichen Schule bzw. bei der Bezirksregierung direkt statt. Obendrein muss mein Sohn 8 statt nur 4 Prüfungen ablegen, um sein Abitur zu bekommen.
Aber dafür unterliegt die Schule nicht dem Sonderungsverbot, nach dem sich eine sogenannte „Ersatzschule“ richten müsste. Das Schulgeld beträgt fast 900 Euro pro Monat, und die Eltern, die das zahlen, haben großes Interesse daran, dass ihr Kind auch entsprechend viel lernt. Daher gibt es Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfeangebote direkt durch die Lehrer der Schule. Ebenso Zusammenarbeit mit Kinder- und Jugendpsychologen, wenn es beim Lernen oder Sozialverhalten Probleme gibt. Aber: Wer sich zu sehr daneben benimmt, fliegt auch ohne viel Federlesen aus der Schule. Sofort. Nicht erst nach 25 x Du-Du-Du, zig Verwarnungen, Konferenzen, Ermahnungen oder „Eiteitei das arme KInd“. Und das funktioniert. Mobbing zum Beispiel wird dort sofort geahndet, ohne Pardon. Der Täter muss gehen – niemals das Opfer.
Meines Erachtens ist das, wo die Reise unseres Bildungssystems hinführt: Ein System ähnlich wie in den USA oder Großbritannien, aufgespalten in staatliche und private Schulen. Falls die Bundesländer nicht endlich mal konzertiert Schulen und Bildung priorisieren, statt zu meinen, das liefe schon irgendwie nebenher, weil die Eltern sich zwangsläufig selber kümmern werden.
Ich kann den Beitrag und die geschilderte Erwartungshaltung nicht nachvollziehen.
2 Stunden von 30, sind ca. 7 %. Wir können uns sicher einigen, dass 93% sehr wohl „nennenswerter Unterricht“ sind.
Bei unseren Kinder fahren auch bestimmte Lehrer, auch Ihre Lehrer, zu Fahrten mit. Betrifft genau 3 Wochen im Jahr. Alle Kinder freuen sich sehr, dass auch sie mal ins Ski Lager fahren und nach England. Das ist kein „Unterrichtsentfall“. Arbeitsaufträge bei Vertretung sind total ok und die Kinder helfen sich gegenseitig. Dabei verfestigen sie den Stoff und üben soziale Kompetenz. Verpassten Schulstoff müssen sich die Kinder seit der vierten selbst organisieren. Das gehört zur lebenskompetenz.
Dank an dieser Stelle an ALLE im
Bildungssystem.
Ich verstehe grundsätzlich die Lage und dass es zu wenig Lehrer gibt. Aber wegen Unterrichtsmaterial –
Wir haben uns als Kinder immer selber um die fehlenden Unterlagen gekümmert und diese bei Klassenkameraden angefragt, abgeschrieben oder Kopien gemacht. Mit Handy kann man ja mittlerweile sogar abfotografieren. Und ab 12/13 Jahren kann man diese Selbstständigkeit auch von den Kindern einfordern.
Bei uns an den Schulen ist ganz klar kommuniziert, dass sich die Kinder selber drum kümmern müssen und nicht die Klassenlehrer.
just my two cents
Liegt bei uns alles in der Schul-Cloud … Das wird den Eltern auch mitgeteilt, so dass sich kein Kind je auf „Hab‘ ich nicht gekriegt!“ berufen kann. Auch die Bücher stehen als Druck- und parallel dazu als Digitalversion zur Verfügung.
Klar, davon können staatliche Schulen zum größten Teil nur träumen …
Einerseits gibt es Menschen in politischen Entscheidungspositionen, die der Meinung sind, man könne den Lehrer:innenmangel aussitzen, die Schüler:innen Zahl sinkt wieder.
Dafür sind solche Texte gut, darauf aufmerksam zu machen, dass dies auf Kosten der Bildung der aktuellen Schüler:innen geht. Und damit gesamtgesellschaftlich auf Kosten von uns allen.
Ansonsten habe ich ein anderes Verständnis von „kaum“, wenn damit in vielen Wochen 1-2 Stunden Entfall gemeint ist.
P.S.: Mathe- und Lesekompetenz haben für Numerus clausus und ein naturwissenschaftliches Studium gereicht.
Das ist mir zu reisserisch. Bei zwei Stunden Ausfall die Woche kann man wohl kaum davon sprechen, dass „kaum“ Unterricht stattfindet. Klassenstärken von über 30 waren in den 90ern auch schon normal, nur, dass sich niemand drüber beschwert hat und trotzdem guter Unterricht stattfand. Im Sozialverband war es normal, dass kranke Schüler von Freunden die Hausaufgaben bekamen, das war allerdings keine Bringschuld der Schule (wobei das natürlich heute durch Teams, etc. viel einfacher wäre).
Ertretungsstunden waren auch normal.
„An wirkliche Bildung ist kaum zu denken“? Echt jetzt? Ich weiß, dass vieles im Argen liegt, aber bei solchen Äußerungen wundert es mich nicht, dass Lehrer am Limit sind.