Perfektionismus bei Kindern: Wenn nur das Beste gut genug ist

Perfektionismus

Fabian Grolimund und Stefanie Rietzler Psychologen, Lerncoaches und Buchautoren, Schreiben fürs Schulextra, 13. Juni 2024, Zürich

Ihr Lieben, habt ihr vielleicht auch ein Kind, das sich viel Druck macht und das einer gewissen Form von Perfektionismus nacheifert? Und fragt ihr euch vielleicht auch, wie wir als Eltern damit umgehen können? Stefanie Rietzler und Fabian Grolimund, die zu unseren Lieblings-AutorInnen in Erziehungsdingen gehören haben dafür eine Mutmach-Geschichte für perfektionistische Kinder und Jugendliche geschrieben.

In Du schaffst das, Merle geht es um eine junge Ente namens Merle, die es nicht fassen kann: Sie besteht tatsächlich die schwierige Aufnahmeprüfung und schafft den Übertritt auf das angesehene Internat „Academia“. Doch kaum hat sie diesen großen Schritt gemeistert, beginnt das Abenteuer erst richtig: Die neue Klasse, ein Berg an Lernstoff und ein scheinbar endloser Testmarathon bringen Merle ganz schön ins Schwitzen.

Als wäre das alles nicht genug, kämpft die junge Ente gegen Notenstress, Prüfungsängste und ihren eigenen Perfektionismus. Die Gedanken fahren Achterbahn: „Was ist, wenn ich eine schlechte Note bekomme?“, „Ich schaffe das nicht!“, „Ich bin so dumm! Die anderen sind viel besser und klüger als ich!“ Zum Glück stärken ihr Mama Ente und die nette Lehrerin den Rücken. Aber deren gut gemeintes „Du schaffst das, Merle!“ setzt die junge Ente nur noch mehr unter Druck… Und nun? Wir haben bei Stafnie und Fabian nachgefragt:

Ihr Lieben, woran erkenne ich, dass mein Kind vielleicht einer Perfektion nacheifert?

Stefanie: Manche Kinder stellen extrem hohe Ansprüche an sich. Nur wenn sie ihre Hausaufgaben fehlerfrei erledigen konnten, in einer Prüfung die Bestnote bekommen oder ihr Bild genau nach ihren Vorstellungen gelingt, sind sie mit sich zufrieden. Schnell zweifeln sie an sich, sagen „Ich kann das sowieso nicht!“, „Ich bin dumm!“ oder „Ich schaffe das nicht!“, wenn sie etwas nicht auf Anhieb können – obwohl man als Eltern genau weiß, dass das nicht stimmt. Auch Fehler sind für solche Kinder sehr bedrohlich: dann werden aus Verzweiflung Bilder zerrissen, vor lauter Frust ganze Aufgaben ausradiert.

Fabian: Und ständig dreht sich das Gedankenkarussell: „Was ist, wenn ich in der Prüfung schlecht war? Alle wären enttäuscht von mir!“ Das schlechte Gewissen wird zum ständigen Begleiter: „Ich kann mir keine Pause leisten!“, „Ich muss besser sein.“, „Wenn ich jetzt nachlasse, geht in der Schule alles den Bach runter.“ Manche Kinder treiben sich dann unerbittlich an, lernen viel, verzichten manchmal sogar auf ihre Hobbies. Andere gehen eher in den Vermeidungsmodus. Sie halten sich von Leistungssituationen fern, wenn sie nicht sicher sind, dass sie die Tätigkeit auf Anhieb können – oder geben bei der ersten Schwierigkeit auf.

Wie kann ich behutsam darauf reagieren? Ein „Du schaffst das!“ kann Kinder im Zweifel ja noch mehr unter Druck setzen?

Stefanie: Der Satz stimmt ja oft, denn der Großteil perfektionistischer Kinder ist gut in der Schule und müsste sich eigentlich keine Sorgen machen. Aber betroffene Kinder empfinden das anders und reagieren oft allergisch auf solche Ermutigungsversuche. Auch die perfektionistische Ente Merle hört immer wieder „Du schaffst das“ – von ihrer Mutter, aus ihrem Freundeskreis, von der Lehrerin.

In einem ruhigen Moment gelingt es Merle, sich ihrer Mutter mit ihren Ängsten anzuvertrauen und meint: „Ich weiß auch nicht. Aber … immer, wenn du sagst: ‚Du schaffst das‘ oder ‚Du kannst das ganz bestimmt‘, dann setzt mich das irgendwie noch mehr unter Druck. Weil … es sich so anhört, als könntest du dir gar nicht vorstellen, dass ich etwas nicht schaffe. Und dann bekomme ich Angst, dass du total geschockt und enttäuscht von mir bist, wenn es wirklich einmal nicht klappt. So, als hättest du dann ein anderes Bild von mir.“

So geht es vielen betroffenen Kindern. Sie fühlen sich zum Erfolg verpflichtet und bräuchten statt „Du schaffst das-Parolen“ die Rückversicherung: „Wenn es klappt, dann freuen wir uns mit dir. Wenn es nicht klappt, dann sind wir für dich da. Wir haben dich lieb und keine Note der Welt kann daran etwas ändern.“

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Du schaffst das, Merle!

Woher kommt denn überhaupt der übermäßige Druck, den sich Kinder selbst machen, wenn sie immerzu gute Noten haben wollen zum Beispiel?

Fabian: Dafür gibt es verschiedene Gründe. Manches ist angeboren: Gewisse Kinder bringen ein Temperament und Persönlichkeitszüge mit, die sie anfälliger für Perfektionismus und Leistungsängste machen. Die Forschung zeigt auch, dass das Elternhaus eine wichtige Rolle spielt. Manche Kinder erleben zum Beispiel tatsächlich, dass die Liebe und Zuneigung ihrer Bezugspersonen davon abhängt, wie gut sie sind. Manche Kinder werden mit Liebesentzug – mit Schmollen, Enttäuschung, Abwertung und Kälte – gestraft, wenn sie den Vorstellungen ihrer Eltern nicht gerecht werden.

Wir hatten aber auch schon mehrmals perfektionistische Jugendliche in der Beratung, die vor allem davon berichteten, wie sehr ihre Eltern sich freuen und stolz wie Bolle sind, wenn sie super Noten heimbringen oder einen Wettkampf gewinnen. Oft leiten sie daraus ab, dass ihre Eltern bei einem Misserfolg entsprechend enttäuscht wären. Wir gaben den Jugendlichen dann die Aufgabe, mit ihren Eltern über diese Sorge zu sprechen. Meist waren sie überrascht und sehr erleichtert über die Antworten ihrer Eltern.

Stefanie: In anderen Familien erleben wir oft Eltern, die ihre Kinder stärken und stützen möchten, selbst aber sehr unsicher sind: Diese Eltern zweifeln ständig daran, ob sie alles richtig machen, können sich Fehler kaum verzeihen, grübeln hin und her, ob sie da und dort richtig reagiert haben, gönnen sich wenig Pausen und treiben sich bis zur Erschöpfung an. Kinder sehen das und denken: „Ja, mir sagen meine Eltern, dass ich an mich glauben soll und Fehler dazugehören. Aber eigentlich glauben sie das selbst ja gar nicht. Das sagen sie nur, um mich zu beruhigen.“

Dann schauen sich Kinder schnell diese perfektionistischen Tendenzen ab, wobei vor allem der gleichgeschlechtliche Elternteil zum Vorbild wird. In diesem Fall ist es oft hilfreich, wenn man sich gemeinsam mit dem Kind auf den Weg macht und dabei offenlegt, dass man im Umgang mit sich selbst, mit Fehlern und dem Unperfektsein noch dazulernen darf.

Solche Modelle in der eigenen Familie sind sehr wirksam. Sie vermitteln dem Kind: „Aha, es gibt Wege, um mit diesen Schwierigkeiten umzugehen und Veränderungen sind möglich.“ Einige Testlesefamilien haben uns zum Beispiel zurückgemeldet, dass es für sie sehr heilsam war, das Buch gemeinsam mit dem Kind zu lesen und zu reflektieren: „Wie ist das bei mir? Wie ist das bei dir? Welche dieser Strategien wollen wir in Zukunft ausprobieren?“

Fabian: Eine dritte Verbindung zwischen Familie und Perfektionismus entsteht durch sehr ängstliche und sorgenvolle Eltern, die ihrem Kind vermitteln, dass die Welt ein gefährlicher Ort ist, einem im Leben nichts geschenkt wird, die Zukunft bedroht ist. Dort fallen oft Sprüche wie „Wenn du so weiter machst, sehe ich schwarz.“, „Was sagen wir Opa und Oma, wenn du das nicht schaffst?“, „Wie stehen wir denn da…?“

Sensible Kinder fassen dann manchmal den Auftrag, ihren Eltern durch Angepasstheit und Glanzleistungen Sorgen zu ersparen. Das bringt natürlich einen riesigen Druck mit sich. Zuletzt gibt es einige wenige Kinder, für die der Perfektionismus eine Überlebensstrategie ist, um in einem Elternhaus, das von Gewalt, Missbrauch oder Vernachlässigung geprägt ist, möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten.

Stefanie: Und natürlich hat auch die Schule mit ihrem Konkurrenzdruck, den Noten und dem Aufheben rund um den Übertritt ihren Anteil. Lehrkräfte können Leistungsdruck abschwächen, aber auch verstärken. Gesamtgesellschaftlich nimmt Perfektionismus in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zu.

Das wird unter anderem damit in Verbindung gebracht, dass man sich online mit so vielen erfolgreichen und schönen Menschen vergleichen kann und Selbstoptimierung fast zur Pflicht mutiert. Auch wir Erwachsenen merken doch, wie minderwertig man sich plötzlich vorkommt, wenn man etwas mehr Zeit auf Social Media verbracht hat.

Wie kann ich meinem Kind klarmachen, dass sein Wert nicht von einer Note abhängt?

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Foto: pixabay

Stefanie: Eigentlich möchte man als Elternteil, dass das Kind seinen Selbstwert nicht so abhängig macht von äußeren Bewertungen. Aber dabei schießt man oft über das Ziel hinaus. Dann sagt man: „Das ist doch nur eine Note!“, „Warum ist dir das so wichtig?“, „Du musst ja nicht immer der Beste sein.“

Perfektionistischen Kinder IST es aber wichtig, in etwas gut zu sein, sie NEHMEN sich die Note zu Herzen. Merken sie, dass sie mit dieser Art nicht akzeptiert werden, fühlen sie unzulänglich und abgelehnt. Erst wenn Eltern bereit sind, zu akzeptieren, dass ihrem Kind Leistung wichtig ist, vielleicht viel wichtiger als ihnen selbst, dann können sie ihm wirksam helfen.

Dann kann man sich wirklich geduldig auf Spurensuche begeben: Was bedeutet denn eine Note für das Kind? Was könnte seiner Meinung nach passieren, wenn es einen Test verhaut? Wie kommt es zu diesem Schluss? Welche Macht möchte es einer Note oder einer einzelnen Rückmeldung über sich und sein Leben geben?

Fabian: Diese Erkenntnis können wir Kindern nicht einimpfen – sie müssen sie in ihrem Tempo entdecken dürfen. Dabei können Eltern und Kinder aber auch entdecken, dass hohe Ansprüche durchaus etwas Wertvolles sein können, wenn man sich eigene Ziele setzt und Fehler zulassen und daraus lernen kann. Viele Menschen, die ihren Beruf als Berufung erleben, haben eine Exzellenzorientierung und sind nicht bereit, sich mit dem Mittelmaß zufrieden zu geben.

Wie kann ich als Elternteil reagieren, wenn mein Kind immer wieder an sich zweifelt und sagt „ich bin einfach zu dumm!“?

Stefanie: Solche Sätze – „Ich bin so dumm!“, „Mathe check ich eh nicht“ – tauchen sofort auf, wenn perfektionistische Kinder auf eine Hürde stoßen. Dahinter steckt ein sehr ungünstiger psychologischer Effekt: Fehlern oder Misserfolge sehen sie als Folge ihrer mangelnden Intelligenz, Begabung oder Unfähigkeit als Person. Eine einzelne schlechte Note macht sie gleich zum Totalversager. Erfolge werden hingegen ins Außen projiziert: die Prüfung war leicht, die Lehrkraft nett, sie hatten Glück oder rein zufällig das Richtige gelernt. So können sie ihre Selbstzweifel aber nie ausräumen.

In der akuten „Ich bin so dumm!“-Situation hilft betroffenen Kindern ein mitfühlender Blick, eine Umarmung, vielleicht auch eine Pause, oft mehr als Gegenargumente oder ein kluger Spruch. Auch hier gilt: Ja, dem Kind würde eine andere Sichtweise guttun, aber die lässt sich nicht von heute auf morgen erzwingen oder durch Gegenargumente einimpfen, was das Kind denn alles gut könne.

Fabian: Aus diesem Grund haben wir eine Geschichte gewählt, die Kindern Zeit lässt und sie ganz behutsam an neue, hilfreiche Sichtweisen heranführt. Zum Beispiel an die Erkenntnis, dass Unsicherheit und Fehler kein Zeichen von Dummheit sind, sondern ein Zeichen für Weiterentwicklung. Im Roman geht der Geigenlehrer Nadim diesem Aspekt gemeinsam mit der perfektionistischen Merle auf den Grund. Er leitet sie an, mit Anlauf in den Fehlerteich zu hüpfen:

Nadim breitet die Flügel aus und raunt: „Wenn du in etwas außergewöhnlich werden willst, musst du das Gefühl der Überforderung bewusst willkommen heißen, die Unsicherheit zulassen und Vertrauen haben.“

„Vertrauen worauf?“, will Merle wissen.

„Dass du gerade dann dazulernst und dich weiterentwickelst, wenn es schwierig wird. Lass dich einfach in den Fehlerteich fallen. Du darfst entspannt darin treiben, musst nichts erzwingen. Ganz unbemerkt werden dein Gehirn und dein Körper dazulernen, Muster entdecken, kleine Unterschiede wahrnehmen und Fortschritte machen. Darauf darfst du vertrauen.“

Wie können wir unsere Kinder auch nach vermeintlichen Misserfolgen bestärken?

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Stefanie: Vielleicht kommt das Kind mit keiner Bestnote nach Hause, ist enttäuscht und ärgert sich über diesen oder jenen Fehler. Als Eltern würden wir diese unangenehmen Gefühle gerne schnellstmöglich vertreiben: „Aber das ist doch trotzdem gut … und schau, die Aufgaben hast du doch super gelöst…“

Für Kinder ist es oft entlastender und stärkender, wenn man ihm vermittelt: „Du bist enttäuscht, das darf sein und ich traue dir zu, da wieder rauszufinden. Ich bin da. Und ich bin nicht enttäuscht – nicht von der Note und schon gar nicht von dir.“ Das kann beispielsweise so aussehen, dass man sich mit dem Kind aufs Sofa setzt, ihm eine Umarmung anbietet und gar nicht viel zur Prüfung sagt.

Ist es ratsam, Lehrkräfte mit an Bord zu holen, wenn wir merken, das geht grad vielleicht in eine schwierige Richtung mit dem Perfektionsdruck?

Fabian: Für die meisten Kinder und Jugendlichen ist ihr Perfektionismus ein schambehaftetes Thema. Wer will schon als „schwach“ oder „hilfebedürftig“ wahrgenommen werden, wenn ihm das Bild nach außen so wichtig ist? Wir würden also davon abraten, über den Kopf des Kindes hinweg auf die Lehrkraft zuzugehen. Besser spricht man zuerst mit ihm darüber, welche Situationen in der Schule es besonders unter Druck setzen, und ob es Aspekte gibt, die die Lehrkraft auch verändern könnte. Dann kann man mit ganz konkreten Bitten oder Vorschlägen in die Sprechstunde gehen.

Stefanie: Oft sind es Kleinigkeiten, die für betroffene Kinder einen Unterschied machen. Dass die Lehrkraft das Kind beispielsweise unauffällig dazu anleitet, einige bewusste Atemzüge in den Bauch zu nehmen und dann noch mal in Ruhe die Aufgabe zu lesen, wenn es in einem Test augenscheinlich blockiert ist. Oder dass man der Lehrkraft zurückmeldet, wie sehr das Kind darunter leidet, wenn es vor die Klasse gerufen und abgefragt wird. Im Umgang mit der Schule muss man aber individuell schauen, was dem Kind nützt und was es unter Umständen noch stärker unter Druck setzt.

Wie können wir uns selbst als Eltern in all dem beruhigen?

Fabian: Unserer Erfahrung nach geht es in den seltensten Fällen darum, dass Eltern Perfektionismus ZU ernstnehmen. Insbesondere, wenn Kinder und Jugendliche gute Leistungen erzielen, heißt es schnell: „Ja, er / sie stresst sich zwar oft wegen der Schule, aber die Noten sind ja gut.“ Das führt dazu, dass die wenigsten perfektionistischen beziehungsweise prüfungsängstlichen Schüler/innen Hilfe erhalten.

Die meisten tragen ihre Ängste und Unsicherheiten bis ins Erwachsenenalter mit sich herum, obwohl eine Psychotherapie oder ein Lerncoaching oft viel Entlastung bringen könnte. Deswegen plädieren wir dafür, Perfektionismus ernst zu nehmen und darauf zu reagieren, anstatt sich damit zu beruhigen, dass das Kind auf der Leistungsebene ja „noch funktioniert“. Unser Buch möchte ein Türöffner für Gespräche sein, für mehr Verständnis sorgen und erste Wege aus der Perfektionismusfalle aufzeigen.

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1 comment

  1. DIE BESTEN! Nachdem durch Merles Freunde („Lotte, träumst du schon wieder?“und „Jaron auf den Spuren des Glücks“) schon viele schöne, tiefe Gespräche zustande gekommen sind, freuen wir uns schon sehr darauf, dass auch Merle bald bei uns „einziehen“ wird. Den Autoren, die auch zu unseren Lieblingsexperten vor allem zu Lernthemen gehören, gelingt es, komplexe wissenschaftliche Informationen in wundervollen Geschichten abzubilden und Ratgeber und Blogbeiträge zu schreiben, die immer lebensnah und pragmatisch sind. Danke an die Autoren für ihre wertvolle Arbeit und Danke an euch für das erneute Interview.

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