Gläsernes Kinderzimmer: Wie Kids im Netz zu perfekten Kunden werden

Gläsernes Kinderzimmer

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Ihr Lieben, neulich hat Katharina darüber geschrieben, dass es bei ihr zu Hause keine Konsolen gibt und auch Alexandra Nolte ist als Mutter von vier Kindern, die „älter als Google“ ist, des Öfteren schockiert darüber, wie leichtsinnig ihre Freundinnen ihren Kinder Handys in die Hand drücken. Sie möchte für ihre eigenen Kinder kein „gläsernes Kinderzimmer“. Hier erzählt sie, was ihr dazu durch den Kopf geht und gibt uns im Anschluss ein Interview.

„Kein gläsernes Kinderzimmer für meine Kids“

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Alexandra Nolte

„Ich gehöre noch zu denen, die aus dem Internet rausmussten, wenn jemand telefonieren wollte. Aber ich habe nie aufgehört, mit dem Internet zu wachsen. Und mit dem Film Matrix war es dann um mich geschehen und die digitale Welt immer ein Teil von mir.

Allerdings merke ich jetzt mit KI, wie schnell man abgehängt wird. Wenn mir das passiert, trotz regelmäßiger Wissenserweiterung in diesem Bereich, wie geht es dann anderen? Darum habe ich angefangen in meinem Freundeskreis darüber aufzuklären, was alles schiefgehen kann, wo Gefahren lauern und wie man damit umgehen kann. So kam eins zum anderen.

Jetzt gehe ich mit diesem Thema in die Öffentlichkeit und versuche mit „Die unsichtbaren Welten hinter dem Bildschirm“ Eltern zu sensibilisieren und sich mit dem unbequemen Themen Datenschutz, Cyberkriminalität und Medienkompetenz bei Kindern auseinanderzusetzen.“

Liebe Alex, du sagst, als Mutter von 4 Kindern, seist du oft schockiert darüber, wie leichtsinnig meine Freundinnen ihren Kinder Handys in die Hand drücken. Kannst du uns da von einer konkreten Situation erzählen?

Kind am Handy
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Diese Situationen passieren häufiger, als man denkt: zum Beispiel im Restaurant. Ein Kind wird unruhig und kriegt das Handy von Vater oder Mutter in die Hand gedrückt. Hier sind die YouTube-Einstellungen natürlich nicht so, wie sie für ein Kind sein sollten. Playlists und Algorithmus sind vorher schon trainiert worden, bewusst und unbewusst. Jetzt sind Inhalte verfügbar, die Kinder vielleicht nicht sehen sollten.
Bei mir ist es meine Liebe zu Tim Burton. Diese Inhalte sind für meinen Jüngsten völlig ungeeignet, werden aber angezeigt, weil ich diesen Content für mich bevorzuge. Wichtig ist zu wissen, dass das so ist und sich nicht zu wundern, wie das passieren konnte. 

Welche Funktionen hältst du für besonders unterschätzt?

Besonders unterschätzt und gefährlich ist die AirDrop Funktion bzw. QuickShare. Es blinkt auf einmal ein Button auf: „Annehmen“. Das Kind drückt drauf und egal, wer da was gedroppt hat, es ist da, wird angezeigt und in der Mediathek gespeichert. Wenn es nur ein Blümchen-Bild ist, hat man Glück gehabt, aber es können unter Umständen Inhalte durch die Gegend schwirren, die man sein Kind nicht sehen lassen möchte. Die wenigsten wissen, dass man für diese Funktion kein WLAN oder Ähnliches braucht, die Daten kommen, werden bestätigt, auf dem Handy gespeichert und sind einfach da. 

Du sagst, du merkst an dir selbst, wie schnell auch du selbst durch die rasante Entwicklung von künstlicher Intelligenz abgehängt wirst. Inwiefern?

Nehmen wir einfach mal das Generieren von Videos für Social Media. Noch vor einem Jahr konnte man recht zügig erkennen, ob ein Video generiert ist oder nicht. Die KI war zum Beispiel nicht in der Lage, Hände realitätsgetreu zu generieren. Das ist in kürzester Zeit anders geworden. Jetzt ist die Realität von der Fiktion quasi nicht mehr zu unterscheiden. Wenn man bei diesen Themen nicht tagesaktuell bleibt, übersieht man unheimlich schnell Dinge, die wirklich wichtig sind. Und es ist ja davon auszugehen, dass sich das in Zukunft eher verstärken als abschwächen wird.

Du hast angefangen, im Freundeskreis darüber aufzuklären, was alles schieflaufen kann. Erzähl doch mal.

Ich habe angefangen zu zeigen, was man alles mit freiwillig geteilten Informationen in ganz kurzer Zeit herausbekommt. Bleiben wir bei Social Media. Auch WhatsApp gehört dazu und auch die Statusfunktion ist nicht so privat, wie man vielleicht denkt. Damit lässt sich ein sehr schönes Bewegungsprofil erstellen. Dann noch den ein oder anderen Beitrag aus Facebook oder Insta und schon hat man eine Landkarte. Wo geht die Person gern Essen, zum Friseur, Sport, wie ist sie eingerichtet und vieles mehr. Sogar die genaue Adresse lässt sich so recht schnell herausfinden, KiTa, Schule, alles ersichtlich.

Wenn ich dann auch noch zeige, wie schnell man Inhalte dank KI verfälschen kann, sind die meisten schockiert. Dank KI kann ich jeden Menschen alles sagen lassen, was ich möchte oder Bilder/ Videos von Situationen erstellen, die es nie gab. Das erschreckt.

Wo lauern denn deiner Meinung nach die größten Gefahren in der „unsichtbaren Welt hinter dem Bildschirm“?

Es gibt meiner Meinung nach mehrere Gefahren, die alle Hand in Hand gehen. Der Algorithmus entscheidet auf dem Klickverhalten des Kindes aufbauend, welcher Content gezeigt wird. KI lernt erschreckend schnell aus diesen Daten, was zu tun ist um das Kind weiter am Bildschirm zu halten und beginnt, das Kind auf einer Ebene für erwünschtes Verhalten zu belohnen, die weder die Eltern noch das Kind aktiv wahrnehmen.

Dann kommt die Realitätsverzerrung: in den sozialen Medien sind alle Superstars, super mutig, super schön, super angesagt und super reich. Notfalls wird ein Filter drüber gelegt. Immer wieder eingespielte Werbung, die nicht immer als solche wahrgenommen wird, weil der Lieblings-Influencer das ja immer dabei hat. Und schon hängt man in einer Bubble, aus der man so schnell nicht mehr rauskommt.

Nehmen wir ein Kind in der Pubertät, hier fühlt es sich eh immer unverstanden und ist eher leicht zu beeinflussen, mitmachen und dazugehören ist sehr wichtig in dieser Zeit. Der Algorithmus merkt sich, welcher Content bei diesem Kind funktioniert, damit es am Handy bleibt. Die KI lernt mit und verschiebt diesen Content unbemerkt immer weiter. Schneller, lauter, evtl. emotionaler und beginnt, Trigger zu setzen, die im Kindergehirn unbewusst abgespeichert werden. Jedes Like, jedes Herzchen setzt Dopamin frei. Das Belohnungssystem greift. Das macht süchtig.

Dazu kommt der Vergleich mit einer fiktiven Realität: Alle sind schöner/ dünner/ reicher als ich. Hier wird ganz schnell ein Minderwertigkeitsgefühl erzeugt. Jetzt noch eine bestimmte Bubble mit einer vorgezeichneten Richtung und schon können die von der KI gewählten Inhalte nicht nur Konsumverhalten in eine bestimmte Richtung lenken, sondern auch Meinungen dirigieren. Die größte Gefahr ist meiner Meinung nach, dass wir so Kinder großziehen, die sich selbst nie kennengelernt haben.

Du sprichst davon, wie ein Algorithmus funktioniert – und wie eine KI das Ganze noch verstärkt…

Exakt. Der Algorithmus merkt sich recht plump: ja oder nein! Katzenbild oder Hundebild! Die KI kann aber darüber hinaus überlegen: wenn dir Hunde gefallen, dann brauchst du bestimmt auch Bälle zum Spielen. Willst du nicht einen Ball für deinen Hund kaufen? Hier schau mal, so ein schöner Ball. Diese Art von  Manipulation erkennen und durchschauen Kinder, wenn sie einmal erklärt bekommen haben, was da eigentlich gemacht wird.

Was erzählst du deinen eigenen Kindern zum Thema Datenschutz und Cyberkriminalität? Und ab welchem Alter?

Dass es überall böse Menschen geben kann, auf dem Spielplatz genauso wie im Internet. Das beginnt ja schon recht früh. Geh nicht mit Fremden mit, starte schon bei den Kleinsten. Und: Wenn es sich zu gut anhört, ist es meistens nicht wahr, kommt dann doch etwas später.

Ich kann gar nicht genau sagen, ab welchem Alter wir damit angefangen haben, weil wir mit dem Thema mitgewachsen sind. Ich persönlich halte es bei Cyberkriminalität genauso wie bei analogen Kriminalität. Reden, reden, reden! Aufgeklärte Kinder sind starke Kinder. Wenn eins meiner Kinder fragt, bekommt es eine kindgerechte Erklärung. 

Warum sollte der Standort auf WhatsApp aus sein?

Weil sonst jeder sehen kann, wo du gerade bist! Auch Menschen, die du doof findest oder schlimmer, gar nicht kennst. Warum prüfen wir erst das Impressum ganz genau, bevor wir bestellen? Weil ich dir in 3 Minuten einen Fake-Shop bauen kann. Komm ich, zeig dir wie.

Warum sollte man in einem Allgemeinchat bei Roblox nicht mit Fremden reden (am besten erst gar nicht reingehen) ist genauso wichtig wie, steig nicht in ein fremdes Auto nur weil jemand sagt „Deine Mutter schickt mich“! Wir haben in unserer Familie ein Codewort, das nur die Kinder und wir Eltern kennen. Ein Sicherheitsnetz für den Fall der Fälle. Das Wichtigste ist, ehrlich zu sein und Fragen zu beantworten bzw. Gefahren aufzuzeigen, kindgerecht aber ehrlich.

Du findest auch problematisch, wie viele Daten über Apps gesammelt werden und was das mit dem Medienkonsum von Kindern macht…

TikTok Challenges
Symbolbild: pixabay

Es geht ja nicht nur um Name und Alter, es geht ja viel tiefer. Was hat das Kind geschaut, wie lange, wann hat es weiter gewischt, bei welcher Farbgebung bleibt es länger, welche Geräusche werden bevorzugt, wie ist die Reaktionszeit, lässt sich daraus die aktuelle Stimmung ableiten, reagiert es auf Belohnungen und vieles mehr. In kürzester Zeit hat sich ein Persönlichkeitsprofil erstellen lassen. Bewegungsdaten, Lernverhalten, Stärken, Schwächen, soziale Interaktionen, Sprachaufnahmen, Bildmaterial! So wird aus einem Kind im Grundschulalter der perfekte Kunde.

Du findest es wichtig, ein Handy „abzuschließen“ und Kindern keine offenen Geräte zu überlassen, weil du findest, dass damit jedem Fremden Tür und Tor zum Kinderzimmer geöffnet wird. Magst du das näher erläutern?

Ein offenes Handy ist für mich wie ein Kinderzimmer aus Glas! Jeder kann rein- und rausmarschieren, wie er will. Der unkontrollierte Datenfluss holt restlos alles rein und lässt auch restlos alles raus. Das möchte ich in der analogen Welt nicht und schon gar nicht in der Digitalen. Was wenige wissen: Auch ganz harmlose Apps können über Chatfunktionen verfügen. Ein recht einfacher Weg ins Kinderzimmer meines Kindes. Ich kann nicht eingreifen und mein Kind kann die Gefahren noch gar nicht abschätzen. 

Schließe ich das Gerät aber ab, ist es zwar nicht unmöglich, aber schon bedeutend schwieriger, an mein Kind zu kommen. Es gibt so viele Formen von Kriminalität im Internet, auch wenn ich mein Kind nicht zu 100% schützen kann, möchte ich doch ein Schutzschild sein und meinen Kindern helfen können, falls es etwas Schlimmes erfahren musste. Darum möchte ich anderen Eltern dabei helfen, sich schützend vor ihre Kinder zu stellen, damit diese neugierig das Netz erkunden können. 

Siehst du auch Chancen?

Ich sehe sogar mehr Chancen als Nachteile. Das Internet ist voller Chancen, Kreativität und unendlichen Möglichkeiten. Es verbindet, bildet und eröffnet Welten, die noch vor kurzem nicht vorstellbar waren.
Das große Aber daran ist, dass wir als Eltern nie gelernt haben, damit umzugehen und unsere Kinder jetzt einfach hineinschubsen und darin allein lassen.

Wenn wir es schaffen, unsere Kinder so zu begleiten, dass sie das Internet als Werkzeug verstehen, das man verantwortungsvoll und kreativ nutzen kann, werden wir sehr glückliche Kinder haben. Das Internet gibt uns allen die Möglichkeit, Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln, wir können es kreativ gestalten und nicht nur stumpf konsumieren, wir können mutig Projekte entwickeln und über Stadt- und Landesgrenzen Freundschaften schließen. 

Abschließend: Wie können wir die digitale Kindheit sicher gestalten?

Zocken
Foto: pixabay

Sichere digitale Kindheit funktioniert eigentlich genauso wie eine sichere analoge Kindheit. Wir schicken unsere Kinder ja auch nicht alleine auf die Autobahn zum Spielen. Und das ist auch in der digitalen Welt so. Wir dürfen unsere Kinder da nicht einfach allein machen lassen und die Augen vor den Gefahren schließen. Wir müssen die digitale Welt kennen und wir müssen dranbleiben, damit sich unsere Kinder frei darin bewegen können.

Das ist wie auf einem Spielplatz: Die Kinder dürfen laufen, klettern, sich austesten, neugierig sein, aber wir stehen am Rand und sind im Falle eines Falles da. Ein abgeschlossenes Handy bedeutet ja nicht, dass mein Kind eingeschränkt ist, sondern einen sicheren Startpunkt hat, damit es sich ausprobieren kann und neugierig sein darf. 

Wir können unsere Kinder nicht zu 100% schützen, weder in der analogen Welt noch in der digitalen, aber wir können darüber reden und das ist tatsächlich der wichtigste Schutz! Auch über Dinge, die uns selber unangenehm sind. Ein ganz wichtiges Thema: sexuelle Belästigung im Internet. Ein wirklich schlimmes Thema. Aber nur ein Kind, das weiß was das ist, kann zu uns kommen und sagen, da war was, das finde ich komisch, hilf mir. Nur so schützen wir unsere Kinder, indem wir darüber reden, indem wir selber dran bleiben und in dem wir verstehen, was unsere Kinder da gerade tun.

Kinder brauchen Eltern als Begleiter und kein Handyverbot. Mit einem Verbot lernt mein Kind nur, wenn ich etwas tue, werde ich bestraft, also rede ich nicht darüber und zack, ist die digitale Welt genauso wie die analoge Welt nicht mehr sicher. Wir müssen mit unseren Kindern darüber reden, wir müssen unsere Kinder aufklären und damit wir das können, müssen wir selber aufgeklärt sein. Und genau hier versuche ich, Eltern zu helfen. Als Mutter, die genau die gleichen Sorgen und Nöte hat. Medienkompetenz ist kein Nice to have, sondern super wichtig für starke und neugierige Kinder.

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3 comments

  1. Wow, ein sehr gelungener Artikel.
    Trifft den Zahn der Zeit und wenn man ehrlich zu sich selbst ist gehen wir oft aus Bequemlichkeit zu leitsinnig mit der Technik um.

  2. Mir wird zu viel vermischt in dem Artikel. Wer seinem (vermutlich noch jungem) Kind im Restaurant sein Handy gibt, damit er noch ein paar Minuten in Ruhe essen kann, sitzt daneben und bekommt mit, was das Kind schaut. Man sollte natürlich am Vorabend nicht sämtliche Trailer zu irgendwelchen Splatter-Horrorfilmen geschaut haben um die (relativ geringe) Wahrscheinlichkeit auszuschließen, dass das Kind auf den Verlauf kommt oder ähnliche Videos vorgeschlagen bekommt. Werbung bekomme ich auf YT nur von Ikea, Pic Nic und ähnlichen harmlosen Anbietern. Übrigens gibt es auch die App You tube Kids, bei der das nicht passiert und die Möglichkeit, diverse Dinge auf dem Handy mit der Kindersicherung zu sperren.
    Nur kurz erwähnt, nein wir gehören nicht zu den Eltern, die ihren Kindern im Restaurant das Handy geben.

    Ein komplett Thema ist es, einem jugendlichen Kind ein Handy zu kaufen und dann nicht mehr daneben zu sitzen. Sein wir realistisch, alle unsere Kinder werden früher oder später ein Handy besitzen. Daran wird keiner von uns vorbeikommen. In dem Fall war es, wie bei der Computernutzung, schon IMMER wichtig, die Nutzung des Kindes bis zu einem bestimmten Alter pädagogisch zu begleiten, reinzuschauen und das Kind aufzuklären.

    Und nochmal etwas anderes ist das Thema Datenschutz. Jedes Handy hört mit, egal ob wir das wollen oder nicht. Man kann einiges ausstellen, aber nicht alles. Sachen wie der WA Status, der Standort, Social Media Posts und ähnliches. Das alles ist doch schon lange bekannt und jeder, der solche Dinge teilt weiß, dass er dies damit öffentlich macht. Das ist keine Spezialität von Jugendlichen. Geht es um Jugendliche, sollte man diese, wie oben erwähnt, über die Gefahren aufklären und begleiten. Mich würde übrigens interessieren, wie viele von uns eine Alexa zu Hause stehen haben. Was meint ihr, was die alles mithört? Wir haben deswegen bewusst keine.

    Ich bin auch noch mit DOS und Norton Commander aufgewachsen. Ich selbst habe als Jugendliche stundenlang PC gespielt, war bei AOL (wer kennt noch den nervigen Einwahlton?) ungeschützt online. Inzwischen haben wir, auch dank meines Mannes, der Elektrotechnik studiert hat, sehr viel Technik zu Hause, leben in einem Smart Home, zahlen mit Handy, fast nie mit Bargeld, nutzen beruflich und privat unter Einhaltung des Datenschutzes KI usw.

    Auch ich kümmere mich beruflich viel um technische Entwicklungen, da ich zum Teil im Datenschutz mitarbeite. Unser Leute entwickeln nahezu jede Woche neue Apps und Technik, die das Arbeiten einfacher machen, aber einer gewissen Kontrolle bedürfen. Man muss nicht jede Technik verdammen. Das ist die Zukunft, ob ihr es wollt oder nicht. Ist nicht unbedingt mein Filmgenre, aber es gibt diverse Sience Fiction Filme und Serien über die Zukunft. Ich kenne es aus der Vergangenheit, dass vieles von dem man gedacht hat, das wird noch 10 Jahre dauern, dann doch schon ein Jahr später für die Normalbevölkerung auf dem Markt war. Nicht alles, was wir in diesen Filmen und Serien sehen, wird irgendwann kommen, einiges aber schon. Etliches gibt es auch schon.

    Schade, für mich ein schlechter Artikel, in dem mit einem Rundumschlag gegen Handys und Technik gewettert wird, ohne zu verstehen, dass wir in einer immer elektronischeren Welt leben, in der wir Kindern und Jugendlichen nicht alles verbieten können, aber sie dabei begleiten müssen. Die Welt entwickelt sich weiter. Ihr werdet den Kindern nicht alles verbieten können. Ihr solltet sie aber dabei begleiten.

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