Erinnerungswald: Ein Ort der Begegnung für Sternenkind-Eltern

Erinnerungswald

Ihr Lieben, Anna-Maria Böswald ist die Gründerin von SternenEltern Schwaben e. V. und Initiatorin des Erinnerungswaldes der Sternenkinder. Sie hat den Verein vor vielen Jahren gegründet – und auch den Erinnerungswald ins Leben gerufen, weil sie und ihr Mann einen Ort brauchten, an dem ihre Zwillinge, die beide nach der Geburt verstorben sind, einen sichtbaren Platz bekommen. Mitten unter uns. Weil sie dazugehören.

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Liebe Anna-Maria, magst du uns von deinen Zwillingen erzählen?

Mein Mann und ich hatten uns immer eine große Familie gewünscht, aber schwanger zu werden war für mich sehr schwierig. Nach vielen Jahren, einer Fehlgeburt und schließlich einer IVF durfte ich mit Zwillingen schwanger werden. Schon früh war klar, dass die beiden sehr tief lagen und die Schwangerschaft schwierig werden würde. Ich musste ab der 11. Woche nur noch liegen, doch wir blieben zuversichtlich.

Am Vatertag, völlig unerwartet, platzte plötzlich die Fruchtblase. Ich kam ins Krankenhaus – und kurze Zeit später war klar, dass unsere Zwillinge viel zu früh kommen würden. Bei einem Kaiserschnitt wurden Joan Constantin und Arian Leonard geboren. Sie waren zu klein, um zu überleben – aber sie haben gelebt. Beide haben geschrien, gestrampelt, geatmet. Wir konnten sie taufen lassen und einige Stunden mit ihnen verbringen.

Diese Stunden waren das Kostbarste, was sie uns schenken konnten. Zum Abschied drückten beide ganz leicht meinen Finger – als wollten sie sagen: Mama, es ist gut so.
Und dann sind sie in meinen Armen gegangen.

Was hat dieser Einschnitt für euch bedeutet?

Der Tod unserer Kinder war das eine – aber die zusätzlichen Erfahrungen, die wir damals machten, waren fast genauso traumatisch. Es gab keine Aufklärung, keine Informationen, keine Erinnerungen, die man uns ermöglichte, keine psychologische Unterstützung – nicht einmal für unseren vierjährigen Sohn, obwohl wir darum gebeten hatten.

Am Ende taten wir das, was uns alle – auch der Seelsorger – rieten, weil wir völlig überfordert waren: Wir ließen unseren Sohn seine Brüder nicht sehen, obwohl er das unbedingt wollte. Heute weiß ich, wie falsch das war – und dass genau solche Erfahrungen Familien zusätzlich brechen können.

Wie kamt ihr dann auf die Idee, einen Erinnerungswald ins Leben zu rufen?

Aus diesem Schmerz heraus entstand der Wunsch, das für andere Familien besser zu machen. So gründeten wir den Akutverein SternenEltern Schwaben e. V.. In diesem Zusammenhang ergab sich dann – fast wie durch ein kleines Wunder – das erste gemeinsame Projekt mit dem Landkreis: der Erinnerungswald der Sternenkinder.

Als wir überlegten, was wir für betroffene Familien tun könnten, sagte mein Mann plötzlich:
„Weißt du, was mir am meisten fehlt? Zwei Dinge. Erstens: Dass unsere Kinder nirgendwo auftauchen. Für alle sind sie unsichtbar, als hätten sie nie existiert. Und zweitens: Dass ich sie nie wachsen sehen darf. Keine Entwicklung, keine Veränderungen – nichts.“ Und dann sagte er: „Ich glaube, es würde mir helfen, wenn ich beides symbolisch hätte: einen Baum, den ich wachsen sehen kann. Einen Baum, der den Namen unserer Kinder trägt, sichtbar für alle. Damit sie endlich gesehen werden.“

Genau aus dieser Idee heraus entstand der Erinnerungswald. Wir wollten etwas schaffen, das symbolisch wachsen darf – so wie die Liebe zu unseren Kindern weiterwächst. Etwas, das man begleiten, pflegen und groß werden sehen kann. Nach kurzer Zeit war die erste Fläche, die uns vom Landkreis zur Verfügung gestellt wurde, bereits vollständig bepflanzt: 148 Sternchenbäume, die für mehr als 150 Kinder stehen – jedes einzelne sichtbar gemacht durch einen Baum, der wächst, blüht und weiterlebt.

Seitdem sehen wir, wie die Bäume sich verändern, größer werden – manche stehen inzwischen „frei“, ohne Stütze. Es ist wirklich wie ein Begleiten beim Wachsen. Der Erinnerungswald ist zu einem Ort der Begegnung geworden, auch für Menschen, die selbst keine Sternenkinder haben. Sie kommen, schauen, hören zu – und werden berührt. Genau das war unser Wunsch: dass diese Kinder sichtbar werden und dazugehören.

Steht ihr mit den Familien im direkten Kontakt? Was erlebt ihr da im Austausch?

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Ja, und das ist ganz unterschiedlich – jede Familie geht ihren eigenen Weg damit. Manche suchen sich einfach ihren Baum aus, wählen die Sorte und das Schilddesign, und das ist für sie genau richtig so. Sie wissen: Da wächst jetzt ein Baum für mein Kind, und mehr braucht es für ihr Herz im Moment nicht.

Andere wiederum suchen ganz bewusst das Gespräch – manchmal nur kurz, manchmal in langen, sehr intensiven Telefonaten oder persönlichen Begegnungen, auch direkt bei den Pflanzungen vor Ort. Da fließt oft sehr viel, und man merkt, dass dieser Austausch für viele etwas in Bewegung bringt.

Was besonders auffällt: Vor allem Mütter, deren Kinder schon vor vielen Jahrzehnten gestorben sind – manchmal 30, 40,oder sogar 50 Jahre her – haben einen unglaublich großen Redebedarf. Viele von ihnen haben damals nie über ihre Kinder sprechen dürfen. Es gab keine Aufklärung, keine Erinnerungen, kein Abschiednehmen. Manche wussten nicht einmal, wo ihr Kind bestattet wurde. Häufig wurden die Babys einfach still mit einem anderen Sarg mitbeerdigt, ohne Namen, ohne Spur.

Und dann höre ich immer wieder dieselben Sätze diese Mamas mir erzählen- übliche Aussagen die sie damals gesagt bekamen und bis heute mit sich herumtragen: „Wenn Gott gewollt hätte, dass du Mutter wirst, wäre das Kind geblieben.“ Viele dieser Frauen haben ihr ganzes Leben lang geschwiegen – aus Scham, aus Schmerz, weil es „nicht sein durfte“. Die Männer haben damals  auch nicht darüber gesprochen, sie mussten ja „stark“ sein. Aber natürlich haben auch sie gelitten.

Für mich sind gerade diese Begegnungen mit den älteren Familien die emotionalsten. Wenn man erlebt, wie jemand nach so vielen Jahrzehnten vor einem kleinen Bäumchen steht – einem Baum, der nach außen hin einfach aussieht wie jeder andere, nur mit einem Namensschild – und plötzlich auf die Knie geht, weint und einfach nur „Danke“ sagt …
Dann weiß man, was dieser Ort bedeutet.

Es ist, als würde ein Stück Leben, das so lange unsichtbar war, endlich wieder einen Platz bekommen. Für viele ist es das erste Mal, dass ihr Kind wirklich „gesehen“ wird – dass es in der Welt, mitten unter uns, einen Namen, einen Ort und eine Bedeutung hat. Diese Momente lassen mich nie los. Sie sind traurig und heilsam zugleich. Und sie zeigen, wie wichtig es ist, dass es solche Orte gibt.

Wie läuft das Ganze technisch ab, wie/wo können sich Familien an euch wenden?

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Familien finden alle Informationen über unsere Homepage. Dort sind die einzelnen Standorte unseres Erinnerungswaldes beschrieben – jeder mit seinen eigenen Voraussetzungen, weil wir immer mit unterschiedlichen Kooperationspartnern wie Landkreisen oder Gemeinden zusammenarbeiten. Uns ist dabei wichtig, an allen Standorten höchste Qualität zu gewährleisten und gleichzeitig die Naturbelassenheit zu bewahren.

Auf der Website gibt es auch die Formulare, um einen Sternchenbaum zu beantragen. Für viele ist das schon ausreichend – andere wünschen sich aber mehr persönlichen Kontakt, und das ist selbstverständlich jederzeit möglich. Sie können uns einfach per E-Mail schreiben, und wir begleiten sie dann Schritt für Schritt. Gemeinsam suchen wir den passenden Baum – jede Sorte gibt es in der Regel nur einmal, weil auch jedes Kind einzigartig ist – und gestalten das individuelle Schild.

Gerade bei den Schildern legen wir sehr viel Wert auf Details, denn sie repräsentieren das Kind nach außen. Sie sollen wirklich passen. Die Familien können das Schild selbst gestalten, im Format DIN A5 quer, oder uns die Gestaltung überlassen – ganz wie es sich für sie richtig anfühlt. So entsteht am Ende ein Baum, der nicht nur wächst, sondern der Familie einen sichtbaren, liebevollen Platz zum Erinnern schenkt.

Welche Kosten haben sie zu erwarten?

Unser Ziel ist es, dass Erinnern für niemanden an finanziellen Hürden scheitert. Deshalb versuchen wir, die Kosten durch Spenden, Fördermittel und die Unterstützung unserer Kooperationspartner so gering wie möglich zu halten. Momentan können wir die Bäumchen tatsächlich vollständig kostenfrei vergeben – das ist uns eine Herzensangelegenheit. Wir hoffen sehr, dass wir dieses Modell auch künftig aufrechterhalten können, damit jede Familie, unabhängig von ihrer Situation, einen Platz für ihr Kind bekommen kann.

Wie hat sich der Erinnerungswald schließlich weiterentwickelt?

Mit der Zeit hat sich der Erinnerungswald zu etwas entwickelt, das wir anfangs gar nicht in dieser Form erwartet hätten. Er ist heute viel mehr als ein Ort des Gedenkens – er ist eine Form der Selbsthilfe geworden. Eltern vernetzen sich dort ganz natürlich, treffen sich zwischen den Bäumen, kommen ins Gespräch, tauschen Erfahrungen aus oder genießen einfach die Stille miteinander.

Und nicht nur das: Der Erinnerungswald ist auch zu einem echten Besuchermagnet geworden. Egal wann man kommt – es sind immer Menschen da. Manche gehen still durch die Reihen, lesen die Namen, verweilen kurz. Ich habe schon Menschen sagen hören: „Man muss jeden Tag dankbar sein, wenn einem das nicht passiert.“ Andere wiederum stellen Fragen, möchten verstehen, hören zu.

Diese Offenheit und Aufmerksamkeit sind genau die Form der Sensibilisierung, die wir uns gewünscht haben – dass Menschen von sich aus bereit sind, sich mit unseren Kindern zu beschäftigen. Dass sie gesehen, besucht und als Teil unserer Gemeinschaft wahrgenommen werden. Das ist für mich das Schönste an dieser Entwicklung.

Welche Rückmeldungen bekommt ihr?

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Die Rückmeldungen sind unglaublich vielfältig – so individuell wie die Familien selbst. Viele sagen uns, dass dieser Ort genau das ist, was sie gebraucht hätten. Für manche ist der Erinnerungswald ein Platz, an dem sie regelmäßig sein möchten – einige kommen mehrmals pro Woche zu „ihrem“ Baum, laden Fotos auf Social Media hoch oder erzählen, was sich im Leben gerade verändert hat. Andere wiederum kommen nur zu bestimmten Anlässen – an Geburtstagen, Todestagen oder einfach dann, wenn das Herz sie hinzieht. Und es gibt auch Familien, die nie selbst dort sind – ihnen reicht die Gewissheit, dass ihr Kind dort symbolisch wachsen darf und sichtbar ist.

Manche Familien machen dort richtige Familientreffen, mit Picknickdecke, Spielen und Geschwistern, mitten im Grünen unter „ihrem“ Bäumchen. Viele sitzen einfach da, genießen die Ruhe und die Natur. Dadurch, dass die Flächen ganz bewusst naturbelassen sind, entfaltet sich dort eine besondere Atmosphäre – mit Wildblumen, hohem Gras, summenden Insekten und den unterschiedlichsten Vögeln. Zu bestimmten Tageszeiten lassen sich sogar Rehe, Hasen und andere Wildtiere blicken.

Manche Familien ernten auch das Obst ihrer Bäume – die einen sehen es als Geschenk ihres Kindes, andere nennen es liebevoll die „Früchte der Liebe“. So wird der Erinnerungswald zu einem Ort, an dem Leben, Erinnerung und Natur auf wunderschöne Weise miteinander verschmelzen. Über die Zeit sind dort auch Freundschaften entstanden.

Eltern treffen sich zufällig beim Spaziergang, kommen ins Gespräch, tauschen sich aus – ganz natürlich, ohne Gruppenzwang oder klassischen Selbsthilfecharakter. Genau das ist das Schöne daran: jeder darf den Ort auf seine eigene Weise annehmen. Und was uns besonders freut – der Erinnerungswald lebt. Er ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch einer voller Leben, Begegnung und Verbundenheit. Das hätten wir uns zu Beginn nie so vorstellen können.

Was bedeutet ihnen dieser Ort?

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Für mich ist der Erinnerungswald ein ganz besonderer Ort – ein Kraftort. Nicht nur, weil dort die Bäume für unsere eigenen Kinder wachsen dürfen und sie dadurch mitten unter uns sind. Es berührt mich auch, dass sie dort nie allein sind – umgeben von so vielen anderen Kindern, so vielen Geschichten.

Dieser Ort ist für mich aber noch aus einem anderen Grund so wichtig: weil er inzwischen für viele Familien zu einer Quelle der Kraft geworden ist. Jede und jeder darf dort etwas Eigenes finden – Trost, Ruhe, Verbindung oder einfach ein Stück Frieden. Ich bin unglaublich dankbar, dass so viele Menschen in diesem Ort genau das entdecken, was sie gerade brauchen. Das ist für mich das Wunderbare daran.

Wie sehen eure nächsten Pläne aus?

Nachdem der erste Erinnerungswald innerhalb kurzer Zeit vollständig bepflanzt war und die Warteliste immer länger wurde, war für uns klar: Wir müssen weitersuchen. Es tat weh, Familien absagen zu müssen – denn hinter jeder Anfrage steckt eine Geschichte, ein Kind, eine Liebe.

Umso dankbarer sind wir, dass wir inzwischen zwei weitere Standorte eröffnen konnten, beide im Landkreis Neu-Ulm: Einen großen, wunderschönen Erinnerungswald in Biberach bei Roggenburg in Kooperation mit dem Landkreis, und einen zweiten in Unterroth – direkt an einem idyllischen See, wo aktuell noch etwa 20 Bäumchen darauf warten, für ein Kind groß und stark zu werden.

Und die Entwicklung geht weiter: Die Verträge für zwei neue Standorte sind bereits unterschrieben – einer in der Oberpfalz und einer in Niederbayern. Es ist unglaublich schön zu sehen, dass immer mehr Regionen bereit sind, solche Orte entstehen zu lassen – Orte, an denen Kinder sichtbar werden dürfen und Familien einen Platz zum Erinnern finden.

Unser größter Wunsch wäre natürlich, dass wir irgendwann flächendeckend solche Möglichkeiten schaffen können. Das wird sicher ein langer Weg – aber wir sind zuversichtlich und gespannt, was die Zukunft bringt.

Welche Hilfen bräuchtet ihr?

Im Moment ist unsere größte Herausforderung, überhaupt zu den Familien zu kommen – also sie zu erreichen und ihnen zu zeigen, dass es diese Möglichkeit gibt. Viele wissen gar nichts vom Erinnerungswald, und das ist so schade, denn dieser Ort kann so viel bedeuten.

Gerade auf dem Land, vor allem hier in Bayern, ist es für viele noch immer schwer, offen über den Verlust eines Kindes zu sprechen. Viele Familien leiden still, weil die Gesellschaft oft noch erwartet, dass man „funktioniert“ und nicht darüber redet. Manche trauen sich deshalb nicht, solche Hilfen in Anspruch zu nehmen. Dabei ist genau das so wichtig: sich zu trauen, sich zu öffnen.

Wir möchten allen sagen: Traut euch. Alles, was mit uns besprochen wird, bleibt selbstverständlich vertraulich. Es muss auf dem Schild auch kein Name stehen – ein Symbol, ein Spruch oder ein Bild reicht völlig, ganz so, wie es sich für die Familie richtig anfühlt.

Natürlich brauchen wir auch finanzielle Unterstützung, um das Angebot langfristig aufrechterhalten zu können. Aber ebenso wertvoll ist praktische Hilfe vor Ort: Wer einmal vorbeikommt und ein paar Fotos macht – für uns oder für die Familien –, wer hilft, den Platz sauber zu halten, Müll aufzusammeln oder einfach mal das Gras um die Sitzgelegenheiten mäht, leistet schon einen großen Beitrag. Jede kleine Geste hilft, diesen besonderen Ort lebendig zu halten.

Was bewirkt so ein Erinnerungswald auch fürs Umfeld?

Und er bewirkt eine unglaubliche Sensibilisierung in der Gesellschaft: Regelmäßig kommen Besucher:innen, Spaziergänger, Fahrradfahrer vorbei, bleiben stehen, lesen die Schilder, sprechen über die Kinder. Genau das ist es, was wir uns gewünscht haben – dass diese Kinder mitten in unserer Mitte sein und bleiben dürfen.

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3 comments

  1. Hallo, was für eine wunderschöne Idee. Ich musste weinen beim Lesen, dabei bin ich gar nicht unmittelbar betroffen. Ich hatte eine Fehlgeburt vor der ersten Schwangerschaft, die ich aber gut verarbeiten konnte, da ich vorher nichts von der Schwangerschaft wusste und viel emotionale Unterstützung hatte. Wäre dieses Kind/Seele nicht gegangen, gäbe es meinen Sohn heute nicht und ich bin ehrlich fein damit. Aber die Vorstellung war trotzdem soo schön, dass mir die Tränen kamen. Wie gut, dass in unserer Zeit so viele Tabus gebrochen oder wenigstens gelockert werden. Auch wenn es viele nervt und sicher noch Luft nach oben ist, bin ich persönlich dankbar, dass gerade wir Frauen, aber auch queere, farbige und andere Menschen, die nicht zur öffentlichen Mehrheit gehören und demokratiefreundlich sind, so viel mehr Möglichkeiten haben als früher.

  2. Ich bin zutiefst davon berührt, wenngleich ich selbst hiervon nicht betroffen bin. Ich wünsche für die Betroffenen, dass es diese Erinnerungswälder irgendwann flächendeckend geben wird und selbstverständlich sind. Es ist so wichtig! Wohin kann man denn spenden?

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