Depression als Mama – und wie ich wieder zurück zu mir selbst fand

Depression als Mama

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Ihr Lieben, Tanja Kowalkowski hat drei Kinder und merkt irgendwann, dass sie aus ihrer Depression als Mama, die permanent auch für andere funktionieren muss, nicht mehr ohne Hilfe rauskommt. Wie sie es dann doch noch geschafft hat und warum sie heute als Humanenergetikerin und Expertin für Ahnenthemen arbeitet, das erzählt sie uns im Artikel über ihre Reise zu sich selbst.

Immer wieder hört man von Menschen und von ihren Zeiten der Dunkelheit. Meine begann mit einer tiefen Depression, als ich vor dreizehn Jahren, kurz vor Weihnachten, Mann und Haus, und später meine drei Kinder und meinen gut bezahlten Job als Lehrerin verlor. Was ich damals nicht wusste: Diese Dunkelheit sollte der Ausgangspunkt für eine unglaubliche Reise werden – eine Reise zu mir selbst und zu meiner spirituellen Befreiung.

Wie ich aus meiner Depression als Mama rausfand

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Ich möchte meine Geschichte teilen, um anderen Mut zu machen. Um zu zeigen, dass auch aus der tiefsten Krise etwas Positives entstehen kann. Ich möchte inspirieren und veranschaulichen, dass es immer einen Weg gibt, auch wenn du das Gefühl hast, dass dir gerade der Boden unter den Füßen weggerissen wird, und wenn du glaubst, es gibt keinen Ausweg mehr.

Ich erinnere mich an bleierne Müdigkeit, die mich lähmte. An eine tiefe Traurigkeit, die mein Herz erstarren ließ. An die Hoffnungslosigkeit, als ich freiwillig das Sorgerecht für meine Kinder abgab, weil ich innerlich wusste, dass es die beste Entscheidung für sie war. Jeder Tag war eine Herausforderung. Die einfachsten Aufgaben schienen eine Qual. Schuldgefühle plagten mich.

Ich nehme die Welt nur noch verschleiert wahr

Ich zog mich zurück, isolierte mich von Freunden und Bekannten. Die Welt um mich herum verschleiert, während ich versuchte, jeden Tag zu überleben. Ich fühlte mich leer, verloren und unverstanden. Der Schmerz, unerträglich. Meine Depression manifestierte sich in verschiedenen Symptomen. Der Verlust der Freude an den einfachsten Dingen und am Leben selbst. Das schmerzte besonders.

Die ständige Erschöpfung lähmte mich. Es fühlte sich so an, als würde ich mit angezogener Handbremse funktionieren. Jedoch prägten negative Gedanken meinen Alltag. Schlafstörungen und Appetitlosigkeit machten das Ganze nicht einfacher. Es war ein Teufelskreis, aus dem ich keinen Ausweg sah.

Irgendwann, inmitten dieser Dunkelheit, gab es einen kleinen Funken Hoffnung. Tief in mir fühlte ich, dass ich so nicht weitermachen konnte. Ich suchte professionelle Hilfe, begann eine Therapie, und öffnete mich peu à peu wieder der Welt.

Mein Weg zurück

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Durch Gespräche, Achtsamkeitsübungen und diverse Ausbildungen in der Humanenergetik und in der Epigenetik lernte ich mich besser zu verstehen. Was mir wirklich dabei geholfen hat, war ein Blick in meine Ahnenreihe. Ich fing an, mich mit dem Leben meiner Eltern und meiner Großeltern zu beschäftigen. Ich fand viele Parallelen wie Überforderung, Schuldgefühle, Leistung durch Anerkennung, diese hatte ich unbewusst übernommen. Unsere DNA speichert Informationen und Emotionen unserer Vorfahren, und diese werden immer weiter vererbt, wenn wir diese nicht auflösen.

Auch die Spiritualität wurde zu meinem Anker. Sie half mir, die Depression nicht als Feind, sondern als Wegweiser zu sehen. Ich lernte, dass jede Krise eine Chance für Wachstum und Transformation ist. Ich begann, mein Mindset zu verändern, meine Prägungen aus dem eigenen Familiensystem zu erkennen und zu lösen und meine Intuition zu stärken. Ich erkannte, dass ich Teil eines größeren Ganzen bin, und, dass ich eine Aufgabe auf dieser Welt habe. Die ganzheitliche Betrachtungsweise meiner Depressionen half mir mittels meines neu erlangten Wissens und der Spiritualität, diese letztendlich zu überwinden.

Heute begleite ich Frauen, die Ähnliches erlebt haben

Die Depression ist ein Teil meiner Geschichte, aber sie definiert mich heute nicht mehr. Ich habe gelernt, meine Stärken zu erkennen. Meine spirituelle Reise hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin – ein Mensch, der sich selbst liebt und das Leben in vollen Zügen genießt. Nachdem ich mich mit den Themen konfrontiert habe und durch eine tiefe Heilung gegangen bin, stehe ich heute wieder mitten im Leben und teile mir wieder das Sorgerecht für meine jüngsten Kinder.

Heute begleite ich Frauen, die Ähnliches erlebt haben wie ich, in ihr Leben zurück und in ihre Kraft mit Hilfe der Humanenergetik und der Epigenetik. Ich hoffe, meine Geschichte kann anderen Frauen und Mamas Mut machen, ihren eigenen Weg aus der Dunkelheit zu finden. Es ist möglich, die Depression zu überwinden und ein erfülltes Leben zu führen.

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15 comments

  1. Vielleicht ist mein letzter Kommentar irgendwie verschütt gegangen.
    Mich wundert, dass die Autorin auf sachliche Fragen mehrerer Leserinnen nicht antwortet. Insbesondere, weil sie ja doch recht unverblümt Werbung für sich macht (Homepage, zu der verlinkt wird ist allerdings noch im Aufbau und damit nicht informativ) und insgesamt ja doch ein Sendungsbewusstsein gegeben zu sein scheint.
    Schade. Lässt den Artikel/bzw. die „pseudowissenschaftlichen“ (?) Aussagen nicht seriöser erscheinen, von den vermutlich kostenpflichtigen Coachingangeboten ganz zu schweigen.

  2. Also sehr grob vereinfacht: nicht der Gensatz an sich wird verändert, sondern die Bandbreite der Gene wird durch chronischen Hochstress verändert, um den Körper und Nachkommen darauf anzupassen. Nur dass die Anpassung auf den Überlebenskampf in früheren evolutionären Stadien abzielt und nicht auf den homo sapiens der Jetztzeit.

  3. Ich vermute es handelt sich um eine freie Ausbildung, die weder staatlich noch von den Krankenkassen anerkannt wird (nur für Selbstzahler). Es klingt alles sehr spirituell und ist sicherlich nicht für Jede/ Jeden geeignet, insbesondere nicht in der akuten Phase. Allerdings hat mir selbst auch eine gewisse Spiritualität geholfen bei meiner Depression. Ich hatte das Glück, dass ich noch keine Kinder und noch keinen Job hatte, sondern nur studierte. So konnte ich zur Verhaltenstherapie gehen, mich belesen, Sport treiben…und einfach in Ruhe gesund werden. Insofern sehe ich schon einen Unterschied zur Depression „als Mama“, die Krankheit ist dieselbe, aber die Folgen sind gravierender, wenn man nicht nur für sich selbst verantwortlich ist Trifft natürlich auch für die Väter zu.

    1. Ich glaube tatsächlich, dass jeder Verantwortung für sein Leben übernehmen kann, ob Mama oder nicht. Für mich hat die Tatsache, dass ich Kinder hatte das ganze erschwert, da viele Menschen, wie ich auch hier feststelle über mich geurteilt haben. Wer mit mir in Kontakt treten kann, kann dies gerne tun, oder eben nicht. Und mir persönlich haben Klinikaufenthalte, Medikamente, Psychotherapien nicht geholfen, sondern eben alternative Wege.
      Ich freue mich über Rückmeldungen die für alle konstruktiv sind. Ja, und meine Homepage ist im Aufbau. Liebste Grüße, Tanja

  4. Noch eine Frage: was unterscheidet eine Depression „als Mama“ von einer anderen? (Ich weiß, es ist Wortklauberei, aber ich habe noch nie von einer Depression „als Papa, Schwester, Tochter, Mensch, Mann, Frau, etc.“ gehört ud frage mich, was mir das in diesem Kontext sagen soll?)

  5. Spannendes Thema. Aber ich habe Verständnisfragen. Um welche Ausbildung handelt es sich hinsichtlich Genetik und Epigenetik? Nach einem Biologiestudium klingt es nicht, aber was ist es dann?
    Und was versteht die Autorin unter Humanenergetik?

  6. Es klingt, als hätte Tanja eine schwere Zeit gehabt und es ist super, dass sie ihren Weg da raus gefunden hat.
    Allerdings fehlt mir irgendwie der Informationsgehalt des Artikels. Worum geht es eigentlich?

    Und noch eine Frage an Menschen hier, die sich besser mit Genetik auskennen als ich: die DNA speichert Emotionen, so dass sie weitervererbt werden? Davon hab ich noch nie gehört. Wie funktioniert das?

    1. So geht es mir auch.

      Ich freue mich für Tanja, dass sie aus der Depression gefunden hat,

      So wie der Artikel aktuell ist, erscheint es mir nur wie Werbung und sollte entsprechend als Anzeige gekennzeichnet werden.

    2. Hallo Eva, hab gerade versucht eine aktuelle, wissenschaftlich seriöse Quelle zu finden, die es einfach erklärt, um es hier zu verlinken.
      Das gestaltet sich schwierig: zu alt, zu komplex, zu lang, etc.
      Ich bin keine Genetikerin, aber immerhin Biologin. Ich versuche es mal:
      Es gibt mehrere Mechanismen, die das Ablesen von Genen (und damit die Proteinbiosynthese) abschnittsweise an und abschalten. Das ist ein ganz normaler biologischer Prozess, der von Anbeginn der Zellteilung an funktioniert und dafür sorgt, dass der Organismus sich (in Grenzen) an unterschiedliche Situationen anpassen kann und Zellen unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Passieren kann das auch durch Umwelteinflüsse wie Ernährung, Stress, Gifte, etc.
      Relativ neu ist die Erkenntnis, dass sich diese Veränderungen auch vererben lassen und auch Traumata vermutlich so weitergegeben werden können. Nachgewiesen ist das auf jeden Fall am Mausmodell. Ob die genauen Mechanismen, wie es zur Vererbbarkeit kommt, schon genau geklärt sind, kann ich nicht sicher sagen, denke, da ist noch viel offen.
      Ich fürchte, dass der Ausgangsartikel wieder in Richtung „ich mache mein Problem zu einer Einnahmequelle und biete ein Coaching dazu an“. Epigenetik ist wissenschaftlich eine Riesensache, aber es ploppen halt auch viele mehr oder weniger unfundierte kostenpflichtige Angebote dazu auf. Ich habe da Bauchschmerzen mit, weil sicherlich etwas dran ist, es aber halt auch viel Potenzial hat Halbseidenes zu vermarkten

      1. @ die andere S: vielen Dank für die biologische Einordnung des Hintergrundes und die Links. Das klingt tatsächlich sehr interessant! Dass Umwelteinflüsse auf das Ablesen von Genen einwirken, war mir bewusst, dass das tatsächlich in bestimmten Fällen vererbbar ist, allerdings nicht.

        Inwiefern man auf dieser Grundlage ohne anerkannte Ausbildung (?) Hilfe anbieten kann, ist aber vermutlich eine andere Frage…

        1. @Eva: sehr gerne. Ja, ich halte es auch für in der Tendenz wissenschaftlich unseriös auf dieser Grundlage Coaching anzubieten. Die Autorin hält sich ja auch nebulös bedeckt mit Transparenz zu Ihrer Ausbildung und Methodik.
          Meiner Meinung nach kann man auch mit wissenschaftlich fundierten Methoden an epigenetischen Symptomen arbeiten. Alles darüber hinaus ist effekthascherisches Marketing. Danke für Deine Frage und Dein Feedback!

    3. @Eva: habe noch etwas vom Psychologen Leon Windscheid gefunden (er arbeitet sehr seriös und wissenschaftlich fundiert). Sollte auf Youtube oder in der ZDF Mediathek zu finden sein:
      -Die Last der Generationen: So prägt uns unsere Familiengeschichte | Terra Xplore mit Leon Windscheid
      -Ein Trauma erben – geht das? | Terra Xplore mit Psychologe Leon Windscheid

      Und noch ein Artikel zu der Mausstudie, ist aber schon alt:
      https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/epigenetik-maeuse-vererben-schlechte-erinnerungen-a-936692.html

      Hoffe, das beantwortet Deine Frage halbwegs

    4. Liebe Eva, grob erklärt gibt es Gene und Epigene. Die Gene enthalten die DNA und die Epigene enthalten bzw. speichern Emotionen, Traumatas und Schocksituationen wenn diese nicht verarbeitet und nicht aufgelöst wurden. Somit werden nicht nur Gene weitergegeben, sondern auch die Traumatas von Generation zu Generation.

      Und ein Blick in meine Ahnenreihe hat mir geholfen zu verstehen warum es diverse Erkrankungen in unserer Familie gab. Und vor allem, WIE es dazu kam.

      Das war mein Ansatz, nachdem Klinikaufenthalte und Antidepressiva mich leider nicht weiter gebracht hatten. Liebste Grüße!

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